MotoGP: Casey Stoner testet Production-Honda Nicht schlecht - und nicht billig

Weil die exorbitanten Kosten in der Königsklasse des Motorrad-Straßensports, der MotoGP-Kategorie, gesenkt werden sollen, hat Promoter Dorma die Motorradhersteller aufgefordert, preisgünstigere Rennmaschinen für interessierte Privatteams anzubieten.

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MotoGP-Ruheständler Casey Stoner als Testfahrer auf dem Honda-Production-Racer.
MotoGP-Ruheständler Casey Stoner als Testfahrer auf dem Honda-Production-Racer.

Honda entwickelt daher seit einiger Zeit an einem von der Werks- RC 213 V abgeleiteten Renner, der auf den Namen RCV 1000 R getauft werden könnte. Ex-Honda-Werksfahrer Casey Stoner, der nach der Saison 2012 vom aktiven Sport zurückgetreten war, hat das Motorrad zuletzt in Motegi/Japan getestet und äußerte sich zufrieden mit dem Stand der Dinge: „Sie fühlt sich an wie eine RC 213 V mit etwas weniger Leistung.“

Der Production Racer soll weder über die pneumatische Ventilsteuerung der Werksmaschine noch über das sogenannte „Seamless“-Getriebe verfügen, das Schaltvorgänge ohne Unterbrechung der Kraftübertragung ermöglicht. Kostenpunkt für ein Paket, das zwei Motorräder, ­Ersatzteile, Motorrevisionen sowie die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Honda-Inge­nieurs für ein Jahr umfasst: 1,2 Millionen Euro, Sturzteile nicht inbegriffen. Interessenten könnten der künftige Moto2-Weltmeis­ter Scott Redding sowie die MotoGP-Fahrer ­Nicky Hayden und Karel Abraham sein.

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