Dauertest Honda CBR 600 F

Gluck, gluck – weg war sie

In schöner Regelmäßigkeit schaut eine Honda CBR 600 F beim MOTORRAD-Langstreckentest vorbei. Auch die jüngste Version spulte wieder (fast) problemlos 50000 Kilometer ab. Pfeilschnell war sie – und durstig.

Foto: Bilski
Langstreckentest Honda CBR 600 F
Langstreckentest Honda CBR 600 F
Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht, heißt es in Journalistenkreisen zynisch. Die Aussicht, den Langstreckentest einer CBR 600 zu protokollieren, galt daher in der Vergangenheit nicht eben als Bonbon ? Mit Auszeichnung bestanden, alles wie gehabt. Das ist schön, aber langweilig. Vielen Dank daher an die Herren Honda-Ingenieure, dass sie bei der schon sprichwörtlichen Perfektion der CBR 600-Baureihe beim aktuellen Modell den einen oder anderen klitzekleinen Punkt übersehen haben. Es gibt da nämlich doch was. Tief drin, im Einspritzkennfeld, wo Genie und Wahnsinn ganz dicht beieinander liegen. Und im Steuerkettenschacht.
Zu Punkt eins: Die CBR 600 ist ein klassischer Quartalssäufer. Benimmt sich über weite Teile des unteren Drehzahlbereichs halbwegs ordentlich, um dann unvermittelt zuzuschlagen. Für alle, die ihr richtig die Sporen gaben, hatte der Alptraum einen Namen: Reserve-Balkendiagramm. Plink, und es blinkt. Die CBR auf Entzug. Also schnell zur nächsten Tanke. Oder, wie die werten Kollegen auf ihren sparsamen Kisten witzelten, die Honda bei den anonymen Oktaniern anmelden.
In Zahlen: 3518,04 Liter schossen während der 50000 Kilometer durch Einpritzdüsen des Reihenvierers. Das entspricht einem nicht unbeträchtlichen Durchschnittsverbrauch von 7,02 Litern auf 100 Kilometer. Doch es kommt noch dicker: Soll es flott von A nach B gehen, so ab 120 km/h beziehungsweise 6000/min aufwärts, wird die Honda hemmungslos. Bei 150 km/h liegt der Verbrauch mit sieben Litern einen Liter über dem Vergasermodell (siehe auch MOTORRAD 17/2001), bei 190 sind es glatte zwei und wer mit über 200 km/h (oder eben im entsprechenden Drehzahlbereich) unterwegs ist, wird mit Verbrauchswerten um die zwölf Liter bestraft. Fortschritt durch Technik?
Punkt zwei: Rasseln sollte bei modernen Motorrädern nicht mehr zum Handwerk gehören. »In niedrigen Drehzahlen, im Übergang zum Schiebebetrieb tickert irgendwas«, lautet der Eintrag bei rund 18000 Kilometern im Fahrtenbuch. Ein Phänomen, das sich mit jedem gefahrenen Kilometer verstärkte und schließlich bei 27685 Kilometern zum Austausch des defekten Steuerkettenspanners (Garantie) führte. Kein Einzelfall, wie Honda einräumt (siehe Seite 47) und auch die MOTORRAD-Leser bestätigen. Und kein Beinbruch, denn Honda modifizierte nicht nur den Steuerkettenspanner, sondern räumt CBR 600-Kunden neben den obligaten zwei Jahren Garantie auf dieses Bauteil ein weiteres Jahr Kulanz ein. Trotzdem sollte bei Rasselgeräuschen aus dem Bereich der Steuerkette nicht zu lange mit dem Austausch gewartet werden. Im Fall der Langstreckentest-CBR waren Steuerkette und Zahnräder schon in Mitleidenschaft gezogen, so dass der komplette Nockenwellenantrieb bei 30420 Kilometern erneut getauscht wurde.
So, und jetzt die gute Nachricht: Mehr war nicht. Jedenfalls nicht, was technische Unregelmäßigkeiten angeht. Die CBR lief und lief und lief. Verbrauchte sieben Hinterradreifen und fünf auf dem Vorderrad, wobei sich sowohl die Erstbereifung Michelin Pilot Sport E als auch der Bridgestone BT 020 aufs Beste mit der Honda verstanden. Der Michelin glänzte durch hervorragenden Grip, der Bridgestone zeichnete sich besonders durch Agilität und hohe Lenkpräzision aus. In dieser Hinsicht etwas träger gab sich Metzelers ME Z3, der im Übrigen ebenfalls keine schlechte Wahl für die CBR 600 darstellt.
Neben den Reifen brauchte die Honda noch zwei Kettensätze, zwei Satz Bremsbeläge vorne und einen hinten, ein Lenkergewicht (losvibriert) und eine Glühlampe (durchvibriert). Was sie nicht brauchte, war große Zuwendung seitens der Fahrer. Sie benötigte praktisch kein Öl und verlockte auch niemanden, sich über das Fahrwerk Gedanken zu machen.
Die alte, bekannte CBR 600-Story heißt also auch für dieses Mal »Everybody´s Darling«. Konkret: Wenn die Instruktoren vom MOTORRAD ACTION TEAM ein Motorrad ebenso gerne mit zum »Kenner- und Könner-Training« auf die Nürburgring-Nordschleife nehmen wie auf die große Alpen-Tour, muss es schon eine beträchtliche Spannweite von Talenten besitzen, die ein der Redaktion bekannter Spontan-Lyriker und Zitaten-Lieferant dann auf seine Art ganz eigene Art auf den Punkt brachte. »Der Liebreiz von Audrey Hepburn, das Fahrwerk von Heidi Klum gepaart mit der Power von Anna Kournikova.«
Die Qualitäten, welche er mit den Namen dieser Damen verbindet, bringen andere zwar nicht so schön, aber weitaus eindeutiger rüber. Die CBR vermittle ihrem Piloten ein gutes, sicheres Gefühl, befindet Onliner Andy Schulz. Das liegt an der Kombination aus 600er-Handlichkeit und einer bis in höchste Geschwindigkeiten verblüffenden Stabilität. Gemeinsam mit dieser »Passt allen auf Anhieb«-Ergonomie führt das zu einer innigen Vertrautheit zwischen Fahrer und Untersatz führt. Einer Vertrautheit, die sich mit weniger entgegkommenden Motorrädern deutlich später oder gar nicht einstellt. Und CBR-Piloten zu der Einschätzung »einfach zu fahren« und »Fehler verzeihend« kommen lässt.
Apropos Fehler: Wenn im Fahrbetrieb überhaupt einer festzustellen ist, dann der mangelnde Windschutz oder – im Duett unterwegs – die Sitzgelegenheit in der zweiten Reihe. Dem ersten Punkt lässt sich mit Hilfe diverser auf dem Markt befindlicher Spoilerscheiben abhelfen. Ein weiteres Problem, der Gepäcktransport, kann man sich mit einem Gepäcksystem lösen. MOTORRAD hat mit den kleinen Givi-Koffern gute Erfahrungen gemacht. Sieht zwar nicht toll aus, doch damit bleibt die CBR 600 selbst bei Vollgas auf der Autobahn noch stabil. Sonstige funktionelle Umbauten - auch in Sachen Fahrwerk - bieten sich angesichts der Qualitäten einer CBR nicht an.
Aber eine Demontage nach 50000 Kilometern. Was sich zuvor auf dem Prüfstand und bei der Messung der Fahrleistungen andeutete, ließ keine bösen Überraschungen vermuten. Im Gegenteil: Mit 101 PS war der Vierzylinder bei 1100 Kilometern offensichtlich noch nicht in Topform, denn zum Ende lieferte er mit 106 PS trotz eines leichten gleichmäßigen Druckverlusts auf allen Zylindern immerhin fünf Pferdchen mehr ab. Ein Leistungszuwachs, der sich auch in den Fahrleistungen niederschlug. In allen Diziplinen lag die CBR am Ende des Langstreckentest deutlich vorne (siehe Kasten Seite 45).
Und hinsichtlich der Verschleißmaße im Motorinnern absolut im grünen Bereich. Nockenwellen, Kolben, Zylinder, Lagerschalen, Getriebe - alles mit mehr oder weniger schweren Gebrauchsspuren versehen, aber keineswegs verschlissen. Zwar sind deutliche Detonationsspuren am Feuersteg speziell eines Kolbens auszumachen, die sich die Honda-Techniker nicht erklären können, zwar haben alle vier Zylinder deutliche Riefen, waren zwei Auslassventile bei der Funktionsprüfung undicht. Doch die können nach leichter Überarbeitung problemlos weiter verwendet werden. Dass die Bilanz nach der finalen Bestandsaufnahme dennoch nicht ungetrübt bleibt, hat andere Gründe.
Es geht um Rahmen und Schwinge. Und es geht um die Sorgfalt, mit der die Werkstätten Hand anlegen - oder eben nicht. So führte ein leichter Sturz bei knapp 39000 Kilometern dazu, dass Verkleidungsoberteil und rechtes Seitenteil sowie Schalldämpfer ausgetauscht werden mussten. Aufgrund der fehlerhaften Montage des Seitenteils arbeitete sich die schwarze Kunststoffabdeckung zwischen Tank und Rahmen mit einer Kante über die verbleibenden 11000 Kilometer hartnäckig ins Rahmenprofil. Die Folge: eine tiefe, rund drei Zentimeter lange Kerbe - und das Eingeständnis der Honda-Techniker, dass dieser Rahmen im Grund unbrauchbar sei. Noch schlimmer, weil noch fahrlässiger erging es der Schwinge. Dort hat sich auf der Unterseite in Höhe der Schwingenlagerung die Kette durch die Gleitschiene gearbeitet und im Aluminium tiefe Spuren hinterlassen. Und das, obgleich die Schiene eine eindeutig gekennzeichnete Verschleißgrenze hat und bei der laut Inspektionsplan turnusmäßig anstehenden Überprüfung längst hätte ausgetauscht werden müssen.
An den Qualitäten der CBR ändert das natürlich nichts. Nur in Sachen Verbrauch sollte Honda in sich gehen, um aus dem Schluckspecht einen echten Wanderfalken zu machen, bei dem sich Schnelligkeit und Ausdauer paaren.

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Zustand - Honda CBR 600 F

Zylinderkopf: Zwei Auslassventile sind leicht undicht, Nockenwellen, Tassenstößel, Ventile und Ventilführungen sind in sehr gutem Zustand.Zylinder: Sämtliche Zylinder zeigen ungewöhnliche Riefen, haben aber nur geringen Verschleiß. Ebenso die Kolben, die im Bereich des Feuerstegs aber Reib- und Detonationsspuren aufweisen.Kurbeltrieb: Der gesamte Kurbeltrieb befindet sich in gutem Zustand, Haupt- und Pleuellager zeigen der Laufleistung entsprechende Verschleißspuren.Kupplung und Getriebe: Die Kraftübertragung befindet sich insgesamt in einem sehr guten Zustand. Allein das Getriebeausgangslager ist leicht aufgeweitet.Fahrwerk: Bis auf die durch unsachgemäße Wartung entstandene Beschädigung am rechten Rahmenprofil zeigt das Chassis keine Auffälligkeiten. Auch die Schwinge wurde durch mangelnde Wartung im Bereich der Schwingenlagerung von der Kette beschädigt. Die Bremsscheiben liegen deutlich innerhalb der Betriebstoleranz und können weiterverwendet werden.

MOTORRAD-Messungen - Honda CBR 600 F

Anfangs-/Abschlussmessung 1115/50000 kmHöchstgeschwindigkeit 248 253 km/hBeschleunigung0 – 100 3,4s 3,3s0 – 140 5,5s 5,4s0 – 200 11,3s 10,5Durchzug60-100 5,7s 5,5s100-140 6,0s 5,4s140-180 5.6s 5,0sDurchschnittlicher Kraftstoffverbrauch über 50000 KilometerKraftstoff (Normal) l/100 km 7,0Motoröl l/1000 km nicht meßbar

Honda nimmt Stellung zu - Honda CBR 600 F

... dem hohen Verbrauch...bei der Entwicklung der CBR 600 F waren Leistung, Fahrbarkeit und Abgasverhalten oberste Entwicklungsziele. Hinsichtlich der Verbrauchswerte im Landstraßenbetrieb zeigt die CBR 600 F keine Auffälligkeiten gegenüber den Mitbewerbern. Wir möchten nicht ausschließen, dass bei der Weiterentwicklung der CBR, die weiterhin im Programm bleibt, diesem Punkt zusätzliche Aufmerksamkeit geschenkt wird.....zu den Problemen mit dem SteuerkettenspannerIn der Tat gab es aufgrund von Produktionstoleranzen Auffälligkeiten beim Steuerkettenspanner. Mittlerweile werden nur noch modifizierte Steuerkettenspanner eingebaut. Für Kunden, an deren CBR 600 F erst jetzt eine Auffälligkeit am Steuerkettenspanner auftreten sollte, räumen wir außerdem eine Garantieverlängerung von einem Jahr ein.....zur durchgeschliffenen Gleitschiene und der beschädigten Schwinge... hier hätte schon im Rahmen der 42000-Kilometer-Inspektion, spätestens jedoch bei 48000 Kilometern ein Austausch stattfinden müssen. Ganz klar ein Versäumnis der Werkstatt, da die Kontrolle der Gleitschiene auf dem Inspektionsplan steht. Wir nehmen dies zum Anlass, alle Vertragspartner auf die sorgfältige Prüfung im Rahmen der Inspektion hinzuweisen.....zur Korrosion der Krümmeranlage...die Korrosion beinträchtigt die Funktion nicht. Wir führen sie auf den Ganzjahresbetrieb zurück. Die Auspuffanlage kann weiterverwendet werden...zu den ungewöhnlichen Riefen in allen vier Zylindern...alle Zylinder liegen deutlich innerhalb der Toleranz und können bedenkenlos weiterverwendet werden. Zudem kann kein Ölverbrauch festgestellt werden und das Kompressionsdiagramm ist hervorragend.... zu den starken Detonationsspuren besonders eines Kolbens... ein Einzelfall, derartige Schäden sind uns nicht bekannt. Da auch der Kolben maßhaltig ist und den Zylinder nicht beschädigt hat, könnte er wieder eingebaut werden. Zwecks Untersuchung werden wir den Kolben nach Japan schicken.... zu den Scheuerstellen am Rahmen... auch hier liegt eindeutig ein Werkstattfehler vor. Die Instandsetzung nach dem Unfall erfolgte nicht fachgerecht. Für den Schaden – der Rahmen ist nach unseren Kriterien nicht wieder zu verwenden – muss ebenso wie für die Schwinge die Werkstatt aufkommen.

Lesererfahrungen - Honda CBR 600 F

Ein Erfahrungsbericht über die CBR 600 F kann eigentlich nur eine Lobeshymne werden. Warum? Weil sie keine Tourenmaschine ist (da gibt es sicher bessere) und auch kein Motorrad »nur« für die Rennstrecke. Sie ist definitv beides. Du kannst ein paar schnelle Runden über den Kurs jagen, du kannst zum Einkaufen fahren, du kannst zu zweit einen Campingurlaub durchziehen oder einfach Spaß haben. Der Motor hat mit der Einführung der Einspritzung (endlich mit Kat) gewonnen. Nun zieht er ohne Loch ruckfrei und gleichmäßig über den gesamten Drehzahlbereich. Leider ist auch der Benzinverbrauch gestiegen, aber aufgrund der gebotenen Fahrleistungen verzeiht man das gerne.Trotz 180er-Hinterradreifens gibt sich die CBR noch kurvenwilliger und lässt im Verbund mit den sehr guten Bremsen auch lange Bergetappen nicht in Arbeit ausarten. Nicht so gut finde ich die Anzeige der Benzinreserve. Dieses penetrante Blinken hat mir so manche Schweißperle auf der Stirn beschert. Dafür ist das Licht super. Alles in allem heißt mein Fazit mit der CBR 600: jederzeit wieder!Achim Kastein, SchwerinIch bin stolzer Erstbesitzer einer CBR 600 F (PC 35), Erstzulassung 01. 06. 2002. Am Anfang neigte der Motor beim Anfahren zum Absterben. Dieses Problem war jederzeit reproduzierbar und führte bei Kilometerstand 200 zu ersten Kratzern, verschwand dann aber nach dem ersten Kundendienst. Dafür fing die CBR bei 3000 Kilometern an zu rasseln. Bei der 6000er-Inspektion wurde der Steuerkettenspanner gewechselt: Rasseln weg, dafür wieder Probleme mit dem Anfahren. Das wird beim nächsten Kundendienst erneut in Angriff genommen. Mit der Erstbereifung (Michelin Pilot Sport E) fuhr ich genau 7504 Kilometer. Der Reifen ist top, ich werde ihn wieder aufziehen. Das Handling der Maschine ist gut, die Sitzposition auch. Dafür ist der Windschutz schon ab 130 km/h miserabel.Stefan Wick, VohenstraußNach einem Jahr auf einer BMW R 1150 GS war das Verlangen nach einem handlichen und sportlichen Motorrad wieder da. Es wurde eine CBR 600 F, weil die Konkurrenz wegen ihrer kompromisslosen Sportlichkeit ausfiel. Nachdem der Transponder der Wegfahrsperre bereits nach 500 Metern ausfiel, habe ich seither (8500 Kilometer) keine Probleme. Besonders hervorzuheben ist die – auch tourentaugliche – Sitzposition sowie der Motor.Nach dem Anheben des Fahrzeughecks mittels vier Millimeter starker Distanzscheiben ist auch endlich mehr Schräglagenfreiheit vorhanden. Die Erhöhung der Federvorspannung im Solobetrieb über die dritte Position hinaus brachte nur ein stuckerndes Hinterrad ein. Alles in allem ist die CBR wegen ihrer Vielseitigkeit ein sehr empfehlenswertes Motorrad, dessen Kauf ich bis heute nicht bereut habe. Jörg Hoerner, per E-MailMit meiner CBR 600 bin ich bisher 4500 Kilometer gefahren und kann daher über den Verschleiß noch keine Auskunft geben. Technische Defekte sind bisher nicht aufgetreten. Die Erstbereifung Dunlop D 207 ist langlebig, hat aber nicht so viel Grip wie der Michelin Pilot Sport. Der Spritverbrauch könnte niedriger sein, da man nur bei ganz gemächlicher Fahrweise unter sechs Liter kommt. Die Sitzposition und die gesamte Ergonomie sind für mich mit einer Körpergröße von 1,72 Meter ideal und das Handling ist einfach spitze. Alles in allem würde ich mir dieses Modell jederzeit wieder kaufen, wobei man sich angesichts der Preisentwicklung einen Neukauf sehr genau überlegen muss.Mario Pfeifer, GubenIch fahre meine CBR 600 F Sport seit Februar 2002 und habe bisher 12000 Kilometer absolut problemlos zurückgelegt. Als Erstbereifung waren Dunlop D 207 aufgezogen, nach 10500 Kilometern wechselte ich zu Bridgestone BT 012 SS. Die bieten eine sehr guten Grip nass wie trocken und glänzen mit hoher Lenkpräzision. Umbauten wurden folgende vorgenommen: Racingscheibe von MRA, Racing-Fußrasten, Hinterradabdeckung, Miniblinker, Sturzpads und Shark-Auspuffanlage. Mein Fazit: ein absolut problemloses, zuverlässiges Motorrad. Super!Waldemar Sklorz, Löhne Seit Anfang 2001 fahre ich die CBR 600 als Nachfolgerin des direkten Vorgängermodells. Ich hoffe, es stört nicht, dass ich als Instruktor des MOTORRAD ACTION TEAM unterwegs bin und eine großen Teil der Kilometer auf der Nordschleife gefahren habe. Folgende Änderungen habe ich vorgenommen: Heizgriffe und eine höhere Scheibe von Five Stars. Beides hat sich sehr gut bewährt. Fahrwerk und Federelemente reichen im Normalbetrieb völlig aus.Der Motor hat gegenüber dem Vorgängermodell eine etwas ausgewogenere Leistungsentfaltung, aber die Kiste säuft im Schnitt rund ein bis zwei Liter mehr als die Vergaser-Variante. Spitzenverbrauch: 13 Liter auf 100 Kilometer! Unter sechs Litern geht nichts. Einziger Defekt bisher war der Steuerkettenspanner, der auf Garantie getauscht wurde. Insgesamt ein tolles Motorrad, taugt zum Rasen und zum Reisen (solo).Andreas Dittman per E-Mail

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