10 Anzugswerte für Regenfahrer

Kleiderordnung: Klingt banal, wird aber immer wieder gerne falsch gemacht –
Handschuhstulpen gehören unter die Ärmel,
Hosenbeine über den Stiefel.
Verschlusssache: Alle Klettverschlüsse im Stehen schließen. Nur so werden Falten vermieden und Wasser effektiv ausgesperrt.
Reingezogen: Wenn nasse Textilklamotten trocknen, wandert Feuchtigkeit durch die
Klimamembrane auch nach innen. Innenfutter deshalb beim Trocknen herausnehmen.
Wasserscheu: Funktionswäsche tragen. Fahrten im Regen können schweißtreibend sein. Wichtig sind Stoffe, die die Feuchtigkeit möglichst rasch vom Körper wegtransportieren, um Auskühlung zu verhindern.
Regenrinne: Das Visier justieren. Geht ganz einfach an der Aufhängung. Die Scheibe muss bündig an der Dichtlippe anliegen.
Fette Sache: Auch eine Lederkombi hält kurze Schauer ab. Regelmäßiges Einfetten birgt wahre Wunder.
Wegwerfgesellschaft: Egal, wie dicht Tankrucksack oder Koffer beim Verkauf angepriesen werden – günstigster Nässeschutz sind schnöde Müllsäcke, in denen selbst
sensibelstes Hab und Gut perfekt vor Feuchtigkeit geschützt ist.
Nicht gefühlsecht: Zu gummierten
Überziehern für Stiefel und Handschuhe sollte nur im äußersten Notfall gegriffen werden. Denn das Kontaktgefühl zum Untersatz schwindet damit dramatisch. Und das ist bei Regenfahrten unverzichtbar.
Nahtstelle: Beim Kauf von Regenkombis auf die Übergänge achten. Gute Regenkombis sind vernäht und die Nähte von innen sorg-
fältig verklebt.
Nichts für Weichspüler: Textilanzüge müssen regelmäßig gewaschen werden. Dreckpartikel können die Klimamembrane
zerstören. Auf Weichspüler verzichten. Der
kann die Imprägnierung und die Funktion
der Membrane außer Gefecht setzen. Folglich droht Wassereinbruch.

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