Acht Kombis unter der Lupe (Archivversion) Detailarbeit

Acht Marken, acht Philosophien, achtbare Arbeit. Manches Detail ist gut, doch einiges müsste noch mal überdacht werden. Diese Dinge sind uns während des Tests aufgefallen.

Nur keinen dicken Hals bekommen:
Wichtig ist, dass der Kragen sowohl bei aufrecht touristischer wie auch sportlich gebückter Haltung angenehm anliegt. Gut gelöst bei Alpinestars

Bloß keine Kunststücke machen:
Wichtig ist, dass die Kombi in den Stretchzonen abrieb- und reißfest ist. Deshalb sollten diese wie an den Knien der Arlen-Ness-Kombi nicht aus Textil, sondern aus Leder bestehen

In die Enge treiben:
Um zu verhindern, dass sich die Ärmel beim Sturz gefährlich verdrehen können, müssen diese eng anliegend zugeschnitten sein. Bei der Berik-Kombi hat der Sitz besonders überzeugt

Ein Kniefall:
Stretchzonen machen eine Kombi schön beweglich. Bei der Büse-Kombi erfüllt der Stretcheinsatz am Knie indes keine Funktion. Hier fehlt ein handwerklich sauber
konstruiertes Gelenk

Echt verkappt:
Immer mehr Hersteller statten ihre Kombis in besonders gefährdeten Zonen mit abriebfesten Kappen aus, die im Bedarfsfall nach einem Sturz schnell und preiswert ersetzt sind

Reibungsverluste:
Schlecht vernähte Bündchen führen zu unangenehmen Druckstellen an den Handgelenken. Besonders angenehm sind die weich eingefassten Ärmel der Ixs

Ein tapferes Schneiderlein:
Durch eine besonders saubere Verarbeitung mit vielen wertigen Details ist die Newcomer-Marke M-Tech aufgefallen. In puncto Passform gab es trotzdem Defizte

Positionsbestimmung:
Protektoren müssen ausreichend groß sein und die Gelenke komplett abdecken. Hier gab es bei fast allen Herstellern Defizite

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