AGV wieder italienisch Dainese kauft AGV

Foto: Dainese
Valentino Rossis Kombi und sein Helm kommen künftig von der gleichen Firma: Der italienische Kombi-Bauer Dainese hat am 30. Juli den Helmhersteller AGV übernommen. AGV war ursprünglich ebenfalls eine italienische Marke und galt lange Zeit als führend, Rennfahrer wie Giacomo Agostini, Niki Lauda, Nelson Piquet oder Barry Sheene trugen die Helme. Der japanischen Konkurrenz war AGV auf Dauer jedoch nicht gewachsen; 2002 wurde die Marke an die belgische Gruppe Imag verkauft, die Ende 2004 die komplette Produktion nach Asien verlegte; am Stammsitz in der Nähe von Alexandria blieben nur Entwicklung und Verwaltung. Für Dainese macht der Kauf Sinn, denn der Kombi-Bauer aus dem Veneto versucht schon seit Jahren, auch als Helmhersteller Fuß zu fassen – bislang allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Mit AGV könnte sich das ändern: Die Marke geriet zwar international ein wenig in Vergessenheit, verfügt aber mit ihrem renommierten Namen über ein großes Potenzial, das Dainese nun so schnell wie möglich wiederbeleben wird. Den passenden Werbeträger hat man schon: Der siebenfache Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi trägt nicht nur eine Dainese-Kombi, sondern seit Beginn seiner Karriere stets Helme von AGV.

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