Airbag-Jacken: Vorstellung (Archivversion)

DAINESE

D-Air

Anbieter: Dainese Deutschland, Augustenstraße 97, 80798 München, Telefon 089/27370808, eMail: Dainese-D-A-CH@t-online.de, www.dainese.it Preis: zirka 1800 bis 2000 Mark (Verkauf voraussichtlich ab Frühjahr 2002) Größen: S bis XL Farben: SchwarzAusstattung: Außenmaterial Cordura mit Kevlarverstärkungen; CE-Rückenprotektor; eine Innen- und zwei Außentaschen; Reflektoren; seitliche Weitenverstellung per SchnürungAirbag: Die Auslösung erfolgt nicht per Reißleine wie beiden Mitbewerbern, sondern über kontaktlose Sensoreneinheiten an Motorrad und Jacke, die auftretende Beschleunigungen registrieren; ein Display informiert den Fahrer ständig über die ordnungsgemäße Funktion der Airbag-Einheit; das Befüllen der Kammern erfolgt über drei im Rücken platzierte Gaspatronen; für jede der drei Luftkammern ist eine Gaspatrone zuständig; die Zeit bis zur völligen Entfaltung des Airbags dauert laut Herstellerangabe nur 20 bis 30 Millisekunden (0,020 bis 0,035 sek); da beim Aktivieren des Airbags die Nähte der Weste aufplatzen, muss sie zum »Nachladen« und Reparieren an Dainese geschickt werden Funktionsprüfung: MOTORRAD hatte keine Möglichkeit eine eigene Funktionsprüfung durchzuführen, da noch kein Serienmodell zur Verfügung stand. Auf der Internetseite von MOTORRAD (www.motorradonline.de) können Interessierte zwei Filmchen herunterladen, die den Ablauf beim Aufblähen und einen Crashversuch mit der Airbag-Weste zeigenFazit: Ob sich die Airbagtechnologie mit einer über der normalen Bekleidung getragenen Weste durchsetzt beziehungsweise von den Motorradfahrern angenommen wird, ist fraglich. Vorteil der Westen-Bauart ist das extrem schnelle Aufblähen beim Unfall und der sehr voluminöse Airbag, der bei einem Unfall viel Schutz verspricht. Ein weiterer Vorteil ist das Dainese-eigene Auslösesystem ohne lästige Kabelverbindung zum Motorrad – vorausgesetzt, die Elektronik spielt immer mit
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