Ausprobiert: Bridgestone BT 016 (Archivversion)

Nach langem Warten präsentiert der im MotoGP so erfolgreiche japanische Reifenhersteller Bridgestone, www.bridgestone-mc.de, nun endlich einen Nachfolger für den fast schon als Sportreifen-Veteranen geltenden BT 014. Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern hinkte die Bridgestone-Paarung in nahezu allen Bereichen hoffnungslos hinterher. Mit dem jetzt vorgestellten BT 016 soll sich das ändern.

Drei unterschiedlich harte Gummimischungen in der Lauffläche des Hinterrads und zwei am Vorderrad sollen für maximalen Grip in Schräglage und gleichzeitig hohe Laufleistung sorgen, eine im Vergleich zum etwas behäbigen Vorgänger geänderte Reifenkontur darüber hinaus das Handling verbessern.

Erste Fahreindrücke konnte MOTORRAD auf der spanischen GP-Strecke in Jerez sammeln, wo neben den gängigsten Sportmotorrädern auch zwei Suzuki GSX-R 1000 zu direkten Vergleichsfahrten (BT 014 und BT 016) bereit standen. Vor allem in Sachen Rückmeldung hat der BT 016 gegenüber seinem Vorgänger spürbar zugelegt. Bereits nach wenigen Kurven vermittelt der Neue ein sicheres Gefühl für Haftung und Grenzbereich. Auch beim Beschleunigen aus Kurven überträgt der BT 016 die anfallenden Kräfte deutlich stabiler. Ein geringeres Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage ermöglicht zudem eine engere Linienwahl. Die Mission, besser zu sein als sein Vorgänger, ist also schon mal erfüllt. Wie sich der BT 016 gegenüber der starken Konkurrenz schlägt, enthüllt MOTORRAD im großen Sportreifentest in Ausgabe 12/2008

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