Ausprobiert: Helm Schuberth R1 (Archivversion) Helm Schuberth R1

Klapphelm-Image ade: Mit dem Integralhelm S1 konnte Schuberth auch bei Sportfahrern punkten. Jetzt legen die Braunschweiger nach. Beim neuen R1 dämpft die Waage allerdings erste Erwartungen: 1500 Gramm (Größe L) sind für einen Sporthelm heftig, Konkurrenten bis zu 300 Gramm leichter. Sehr gut dagegen gestalten sich Sitz und Komfort beim R1,
auch an der Stabilität gibt es nichts zu mäkeln.
Unangenehm wird’s jedoch im Nacken, der mangels Abrisskante ordentlich Zugluft abbekommt. Ab 80 km/h fängt sich ein leises, konstantes Windheulen in den gut bedienbaren Belüftungsschiebern. Das Sichtfeld ist groß, problematisch dagegen der Schulterblick, der durch den tief nach unten gezogenen Helmkragen eingeschränkt wird.
Fazit: Als Sporthelm
wiegt der R1 zu viel. Ohne Sonnenblende könnte Gewicht gespart werden. Das Schwestermodell S1 ist deutlich leiser und bleibt auch für sportliche Piloten die bessere Wahl. Punkten kann der R1 vor allem mit dem attraktiven Einstiegspreis von 398 Euro.

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