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In der Preisregion »über 150 Euro« gehört die Gore-Tex-Membrane nahezu zur Standardaus-rüstung wasserdichter Motorradstiefel. Als einziger Anbieter verwendet Daytona die noch dampfdurch-lässigere Gore-Membrane XCR. Konkurrenzprodukte spielen eine untergeordnete Rolle. Erstaunlich ist, dass die eigentlich renommierte Marke Sympatex im Redbike-Stiefel beim Nässetest versagte. Käufer sollten undichte Stiefel auf jeden Fall reklamieren. Branchenprimus Gore gewährt auf seine wasser-dichte Folie sogar lebenslange Garantie – ordentliche Pflege vorausgesetzt. Das Protektorenpaket ist bis auf kleinere Ausnahmen sehr gut, auch die Ausrüstung mit Reflexpaspeln oder -pads gehört bei fast allen Stiefeln zum Standard. In puncto Schafthöhe operieren alle auf einem ähnlichen Niveau, wer es besonders hoch und eng anliegend haben möchte, sollte den Dainese- oder Ixs-Stiefel ins Auge fassen. Für eine gute Abriebfestigkeit muss die Außenhaut aus möglichst großflächigen Lederstücken bestehen. Hier zeigt kein Proband negative Auffälligkeiten – selbst bei den Textil-Leder-Mix-Exemplaren behält das abriebfeste Leder die Oberhand. Der per Klettleiste abgedeckte Reiß-verschluss ist ebenfalls überwiegend Standard. Überzeugt hat außerdem die hinter einer Klettklappe versteckte Schnellverschnürung des Ixs-Stiefels, weniger gut fanden wir den zwar gummierten, aber ansonsten offen liegenden Reißverschluss beim 250 Euro teuren Puma-Treter.

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