Bekleidung der Motorrad-Hersteller (Archivversion)

»Das BMW-Emblem ist auch in puncto Bekleidung ein Gütesiegel“

Ohne Frage haben die Bayern in Sachen Bekleidung Akzente gesetzt. Der erste Klapphelm von 1981, die erste, atmungsaktive Gore-Tex-Textilbekleidung von 1987 oder die neuartige,1993 präsentierte, wasserdichte Lederkombi - alles innovative Entwicklungen der Münchner, die den gesamten Markt maßgeblich beeinflußt haben. Bei der Bekleidung im Jeanslook spielte jedoch nicht BMW, sondern die Firma Stadler Vorreiter. Trotzdem eigentlich ein trauriges Bild für die Spezialisten, daß in vielen Dingen ein Motorrad-Hersteller wegweisend war. Die Vorgehensweise hat Methode: BMW will mit Komplettangeboten rund um das Motorrad Kunden überzeugen und an die Marke binden. Daher beschäftigt sich eine ganze Abteilung mit der Entwicklung neuer Zubehörprodukte. Diese werden in Praxistest und in eigenen Laboren erprobt und nach Vorgaben der Bayern bei Zulieferern exklusiv angefertigt. So baut zum Beispiel Schuberth den System-Helm. Wie beim neuen Chopper R 1100 C will BMW in Zukunft bei allen neuen Motorrädern gleichzeitig mit der Markteinführung ein komplettes, speziell zugeschnittenes Zubehörprogramm präsentieren. Schon jetzt können die Weiß-Blauen von der Enduro-Kollektion bis zum Touren-Anzug nahezu eine Rundumversorgung gewährleisten. Und die Ideen scheinen den Bayern nicht auszugehen. Dazu Hans Sautter: »Es gibt noch so viele Schwachpunkte bei Motorradbekleidung. Nehmen wir zum Beispiel die Übergangsstellen zwischen den einzelnen Teilen, da gibt es bisher nur unbefriedigende Lösungen.« Man darf gespannt sein, was sich BMWs kreative Techniker als nächstes einfallen lassen.

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