Belstaff - Die Jacke

Die klassische Trialmaster-Jacke, getragen über einem leichten Sommerkleid: Die hier gezeigte Kombination ist gar nicht so abwegig. Denn die brandneue Belstaff-Kollektion hat nur noch wenig mit dem Outfit zu tun, das Phil Read durch verregnete Grand-Prix-Läufe oder Che Guevara auf dem Motorrad durch Lateinamerika trug. 2004 wurde die Marke, die Harry Grosberg 1924 in Staffordshire gründete, von der Clothing Company übernommen. Was die italienische Firma mit der beachtlichen Übernahmesumme – Insider munkeln von zehn Millionen Pfund – vor allem einkaufen wollte, war das authentische Flair, das Belstaff über Jahrzehnte kultiviert hat. Und seitdem wird der herbe Style, den bislang bärtig-zerzauste Windgesichter geprägt haben, von strahlend schönen Barbie-Girls auf den Laufstegen in Mailand und Paris verkauft. Bestseller von einst wie die XL 500-Jacke sind heute insbesondere auf ein schickes Ausgehformat getrimmt. Authentische Restbestände finden sich noch bei MGH in Bielefeld (www.mgh-bikes.de).

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