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Brembo bringt Helm mit Gurt Brembo baut ab sofort Helme

Der renommierte italienische Bremsenbauer Brembo geht ab sofort unter die Helmanbieter - auf der Motorradmesse Eicma in Mailand machte Brembo jetzt seine Pläne publik.

Helme von Brembo

Der renommierte italienische Bremsenbauer Brembo geht ab sofort unter die Helmanbieter und offeriert dabei einen ganz neuartiges Schließsystem: Statt des üblichen Kinnriemens hat der Brembo-Helm einen drei Zentimeter breiten Gurt, der sich auf Knopfdruck automatisch auf die richtige Länge einstellt und so den Helm in der richtigen Position hält. Das patentierte System liefert Sabelt, führender Hersteller von Sicherheitsgurten fürs Auto und ein Tochterunternehmen von Brembo. Die Idee dahinter: Weil die Kinnriemen oft falsch eingestellt sind, kommt es immer wieder zu Unfällen, bei denen der Helm verrutscht oder sich ganz vom Kopf löst. "Gerade in Italien gibt es außerdem viele Motorrad- und Rollerfahrer, die den Kinnriemen bei kurzen Stadtfahrten erst gar nicht schließen, sondern einfach herunterbaumeln lassen", fügt Brembo-Boss Alberto Bombassei hinzu. "Unser neues Gurtsystem verhindert, dass der Helm eine Schutzfunktion verliert." Außerdem bietet der Brembo-Helm ein asymmetrisches, besonders großes Visier, das das Sichtfeld des Motorradfahrers deutlich erweitern und somit ebenfalls zu mehr Sicherheit beitragen soll.

Produziert und vertrieben wird der Helm von Newmax im norditalienischen Piemont. Zunächst kommen im Frühjahr zwei Modelle, die vorrangig für die Stadt gedacht sind, wo sich laut den Daten des europäischen Statistikamtes rund 70 Prozent aller Motorrad- und Rollerunfälle ereignen. Der Integralhelm B-tech wird rund 350 Euro kosten, der Jethelm B-jet circa 150 Euro. Weitere Produkte sollen folgen.
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Video vom Brembo-Stand in Mailand


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