Castel del Monte

Etwas oberhalb des Stiefelabsatzes, knapp 50 Kilometer westlich von Bari, hat der deutsche Kaiser Friedrich II. von 1240 bis 1250 ein Jagdschloss bauen lassen: das Castel del Monte. Das auch »Krone Apuliens« genannte Lieblingskastell des Stauferkaisers thront weithin sichtbar auf einem Hügel. Die letzten 200 Meter müssen Besucher per pedes bewältigen. Doch das lohnt allemal, schließlich wartet ein grandioser Rundumblick auf die Karstlandschaft der Murge. Diese besteht aus größtenteils baumlosen, sanften Hügeln, durch die sich nur wenige, kaum befahrene Straßen schlängeln. Wer sich so weit in den Süden Italiens verirrt, sollte die Reise besser nicht im Sommer durchführen. Dann nämlich präsentiert sich die Landschaft als Mix aus Steinwüste und Steppe, über der brütende Hitze lastet. Und ohne Schutzkleidung zu fahren ist in Anbetracht der meist staubigen und sehr rutschigen Straßen nicht empfehlenswert.

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