Die Zukunft der Membranbekleidung Klimawandel

Inspiriert von der Natur, im Einklang mit der Umwelt. Die Motorradbekleidung hat noch Entwicklungspotenzial.

Grafik: Schoeller
Vom schillernden Nischenprodukt zum Topseller: Motorradbekleidung mit funktioneller Klimamembran hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen beachtlichen Höhenflug hingelegt. Das gilt nicht nur für die Fahranzüge. Auch bei Handschuhen und Stiefeln ist die Mehrzahl der verkauften Produkte dank der Folientechnik gleichsam regenfest wie sommertauglich. Ein Angriffspunkt war bislang die Abriebfestigkeit der verwendeten Außenstoffe. Wer Wert auf höchste Sicherheit legte, hat doch zur Lederkombi gegriffen. Gore-Tex hat mit dem 2008 präsentierten Lederlaminat nun einen praxistauglichen Neuanfang gemacht, andere Anbieter folgen.

Ein Schwerpunkt für die Zukunft wird sicherlich das Feintuning in der Membrantechnik sein. So wie die C-Change-Membran des Schweizer Textilveredlers Schoeller, die sich wechselnden Temperaturen anpassen soll. Bei Wärme öffnet sich die Struktur der Membran, um die Dampfdurchlässigkeit zu erhöhen, und wird an kalten Tagen komprimiert, um so den Isolationsgrad steigern. Zu guter Letzt wird bei der Produktion von Klimamembranen die Einhaltung ökologischer Standards eine immer größere Rolle spielen.

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