Fabrikverkäufe: Wer hat was? (Archivversion)

APRILIA: Neben wenigen funktionellen Bekleidungsstücken vor allem für die Rollerfahrer der Marke halten die Italiener eine reichhaltige Auswahl an Freizeitbekleidung und Accessoires für Mille und Co. parat.
Benelli: Die Fahrerausstattung beschränkt sich auf wenige Leder- und Textiljacken, der Großteil des Bekleidungsangebots ist mit Sweatshirts, Kappen und Schrauberoveralls sehr freizeitorientiert ausgelegt.
BMW: Ein schnieker Schrauberoverall, das ist das, was den Münchnern noch im Sortiment fehlt. Ansonsten können sich aufgrund der dezenten Platzierung des Markennamens selbst Nicht-BMW-Fahrer von Kopf bis Fuß komplett einkleiden.
Buell: Von allem etwas, so das Leitmotto im Zubehörprogramm von Buell. Neben soliden Kombinationen in Leder und Textil, gefertigt von Vanson Leathers, gibt es auch Helme und Stiefel.
Ducati: In Sachen Fahrerausstattung vertraut man auf die bekannte Qualität von Dainese. Für jeden Modelltyp aus Bologna ist ein passendes Ornat inklusive Helm und Stiefel zu finden. Der Anteil an Freizeitbekleidung ist gigantisch.
Harley-Davidson: Beim Bekleidungsprogramm ist man ähnlich wie bei BMW komplett bestückt, allerdings ist bei Harley die Gestaltung
extrem auf die Modellpalette aus Milwaukee abgestimmt.
Honda: Überschaubar ist das Programm beim weltgrößten Motorradhersteller, umfasst mit funktionellen Textil- und Lederkombis aber genau das, was man zum Motorradfahren braucht. Für Markenfans keine Fundgrube.
Kawasaki: Keine Chance für Ninja-Piloten – das Team Green ist im Lederbereich sehr schwach aufgestellt. Größer ist die Auswahl bei Textilbekleidung, wo auf bewährte Ware von Dainese
zurückgegriffen wird. Gut sortiert ist der Cross-Sektor inklusive passender Schutzausrüstung für Kinder.
KTM: Einen Schwerpunkt bei der Fahrerausstattung bildet natürlich der Cross-Bereich. Aber auch Endurowanderer oder Supermoto-Freaks können sich beim Fachhändler von Kopf bis Fuß in Orange einkleiden.
Moto Guzzi: Sehr stilvoll auf das Traditionshaus in Mandello del Lario abgestimmte Fahrerkollektion. Vor allem die Vintage-Bekleidung dürfte auch markenfremde Oldie-Fans ansprechen. Handschuhe, Stiefel und Helme runden das Programm ab.
Moto Morini: Ein Hingucker sind auf jeden Fall die exklusiven Arai-Helme im Morini-Look. Ansonsten beschränkt sich das Bekleidungs-Angebot auf wenige Jacken und Handschuhe.
MV Agusta: Brutal sportlich geht’s bei der Italo-Edelmarke mit Lederkombis, Helmen und Handschuhen zu. Auf allwettertaugliches Textil hat man mit Blick auf die
Modellpalette dagegen verzichtet.
MZ: Twin Skin heißt die Bekleidungslinie des sächsischen Motorradherstellers und umfasst neben
einer Lederkombi auch einen Textilanzug. Etwas umfangreicher ist der Fanshop für die »Emme« bestückt.
Suzuki: Einteiler für den GSX-
R-Piloten, funktionelle Textilbekleidung für V-Strom-Fahrer. Auch Helme, Handschuhe und Stiefel ziert das Markenlogo. Bei der Zusammenstellung der Kollektion greift Suzuki auf das Know-how von Büse zurück.
Triumph: Im Heimatland Großbritannien hat der Hersteller längst einen ähnlichen Status wie BMW hierzulande. Triumph-Fahrer tragen selbstverständlich Triumph-Bekleidung. Bis auf Helme haben die Engländer alles im Programm.
Yamaha: Einteiler, Zweiteiler, Textiles und Leder, dazu ein umfangreiches Cross-Equipment. Das Sortiment ist sehr üppig. Die Basis für
die Fahrerausstattung mit der japanischen Stimmgabel kommt unter anderem aus Italien von Dainese.

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