Fazit (Archivversion)

Unzählige Tests sind erledigt, die Punkte vergeben. Jetzt wird es spannend: Wer hat am Ende den höchsten Kontostand?

So eben im Vorübergehen ist ein Triumph im MOTORRAD-Helmtest keinesfalls zu erreichen, ein Modell mit Siegerambitionen muß in allen Disziplinen punkten. Dies gelingt dem Uvex Boss 3000 am besten, vor allem durch sein beschlagfreies Doppelscheiben-Visier und gute Beurteilungen bei Arerodynamik/Geräusche und in der Handhabung. Aber auch der Shark RSF und der preisgünstige Shoei RX-R können überzeugen, diese beiden sammeln im Unfallschutz reichlich Punkte und geben sich auch in den übrigen Disziplinen keine Blöße. Nolan und Schuberth verpassen den Sprung in die höhere Klasse. Der ansonsten solide verarbeitete N 81 leistet sich einen Fauxpas bei der Wasserdichtigkeit, auch die unsymmetrische Polsterung verhindert Top-Bewertungen. Beim Schuberth hapert es hauptsächlich am welligen, verzerrenden Visier. Eine neue Spritzform ist bereits in Arbeit, bisherige Käufer des Profil 2 bekommen in wenigen Wochen beim Händler kostenlosen Ersatz. Auf das enge Mittelfeld folgen mit etwas Abstand die Schlußlichter Bayard VS 500 und Bell Legacy, der trotz befriedigendem Unfallschutz auf dem letzten Platz landet.

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