Fazit (Archivversion)

Daß der teuerste Helm, der BMW Systemhelm 4, die meisten Punkte sammelt, überrascht nicht. Wer bei den Fertigungskosten nicht sparen muß, kann aufwendiger bauen und bessere Materialien verwenden. Das schlägt sich in der Bedienung und Verarbeitung nieder. Aber auch der deutlich billigere Nolan N 100 schlägt sich gut, ein kleines Handicap ist die Zweihandbedienung. Im Mittelfeld finden sich Helme ohne herausragende Einzelbewertungen, aber auch ohne negative Ausreißer: die beiden Caberg-Helme Just One und Unlimited 3 sowie der weitgehend mit letzterem baugleiche Agv Targa.Auf der anderen Seite sollten preisgünstige Lösungen keinesfalls zu Lasten der Sicherheit gehen. Beim Airoh und vor allem dem gar nicht einmal so billigen NZI muß man von Sicherheitsmängeln sprechen. Helme, die den Abstreiftest nicht bestehen, bei denen das Kinnteil während eines Unfalls sehr leicht aufspringen kann und die in der Stoßdämpfung nur mäßige Werte erzielen (gilt für Größe 54), können nicht empfohlen werden. Gute Klapphelme sind für viele sicherlich eine Alternative zum starren Integralhelm, der in Sachen Unfallschutz jedoch immer noch das Optimum darstellt.

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