Frauen-Motorradbekleidung: Beratung (Archivversion) Schützende Schützer

Ein Motorradanzug, gleich ob aus Textil oder Leder, ohne Schützer an den sogenannten sturzgefährdeten Stellen ist heutzutage undenkbar. Protektor dürfen sich aber nur noch die Teile nennen, die nach einer bestimmten CE-Norm (prEN 1621) geprüft sind. Darin wird nicht nur Form und Größe vorgeschrieben, die Protektoren müssen auch auf einem Prüfstand ihre Stoßdämpfung unter Beweis stellen. Dazu fällt ein fünf Kilogramm schwerer Schlagbolzen aus poliertem Stahl auf einen halbkugelförmigen Amboß, der mit dem Protektor bedeckt ist. Die Aufschlagskraft muß 50 Joule betragen, die verbleibende Restkraft darf im Mittel von fünf Messungen nicht über 35 Kilonewton hinausgehen. Auch wenn Experten behaupten, diese Werte seien nicht praxisgerecht, so können die CE-Protektoren doch einen gewissen Schutz gewährleisten - im Gegensatz zu den weichen Schäumen ohne CE-Aufschrift.Aber ein Protektor nützt nur, wenn er bei einem Sturz auch an der zu schützenden Stelle bleibt. Sind die Kleidungsstücke an Knien oder Ellbogen zu weit, wird der Aufschlag eine schmerzhafte Angelegenheit.

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