Halswärmer (Archivversion) Olaf hat Husten

Hätte Olaf auf seiner Tour über die zugigen Höhen der Schwäbischen Alb seinen Hals warm gehalten, wären ihm vermutlich die laufende Nase und der hartnäckige Husten erspart geblieben.

Frühling, die ersten Sonnenstrahlen, also nichts wie raus mit dem Motorrad. Aber der Eindruck täuscht, meistens ist es kälter, als man denkt. Durch den Fahrtwind kühlen ungeschützte Körperregionen schnell aus. Eine sehr empfindliche und oft den Unbilden der Natur frei ausgesetzte Zone ist der Hals. Der Wollschal ist als Wind- und Wetterschutz völlig ungeeignet, er wärmt bei Fahrtwind praktisch gar nicht. Wenn es feucht wird, ist der Effekt sogar gegenteilig. Spezielle Motorrad-Halstücher sind besser. Allerdings nicht sonderlich praktisch, weil sie sorgsam gebunden und verknotet werden müssen. Am besten eignen sich die sogenannten Halskrausen. Diese sind der Anatomie im Halsbereich entsprechend geformt, je nach Einsatzzweck gibt es sehr unterschiedliche Ausführungen und werden unterschiedliche Materialien verwendet. Die MOTORRAD-Übersicht bietet nur eine kleine Auswahl des umfangreichen Angebots im Fachhandel. Über den Wetterschutz hinaus schützt ein Halswärmer auch vor Insekten. Wenn so ein dicker Brummer bei 180 Stundenkilometern auf den Kehlkopf knallt, bereitet das meist nicht nur dem Insekt ungeahnte Schmerzen. Beim Kauf von Halswärmern sollten Sie in erster Linie auf die Paßform achten. Das beste Produkt nützt wenig, wenn es am Hals heraumschlabbert und sich der Fahrtwind in ihm fängt. Also möglichst mit der üblichen Motorradbekleidung und Helm im Laden anprobieren, denn je nach Schnitt kann der Halswärmer drücken. Es gibt dünnere, klein geschnittene Halskrausen für die Lederkombi im Sommer. Die hoch geschnittenen, dickeren Versionen mit großzügigen Brust- und Rückenlappen isolieren unter der Textiljacke bei Kälte, lassen keinen Wind rein und können nicht verrutschen.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote