Helm »Raid II« von Shoei (Ausprobiert) (Archivversion) Shoei-Helm

l Shoei Raid II
Nach vielen Jahren erfolgreicher Marktpräsenz erhält Shoeis Einsteigerhelm, der Raid, einen komplett überarbeiteten Nachfolger. MOTORRAD hatte Gelegenheit, den Raid II schon vor der Intermot ausgiebig zu testen. Abgesehen vom Namen hat der Neue mit dem Vorgänger fast nichts mehr
gemeinsam.
Zunächst fallen die schnittigen Kanten der Außenschale und die neuen Belüftungsschalter ins Auge. Beim Fahren überzeugt die gelungene Aerodynamik bis weit über 200 km/h. Der 1394 Gramm schwere Helm (MOTORRAD-Messung, Größe L) liegt nahezu neutral im Luftstrom, und die Nackenkräfte halten sich selbst beim Kopfdrehen
in absolut erträglichen Grenzen. Sehr gut zu bedienen sind die Belüftungsschalter, die Belüftungsfunktion ist
ordentlich, wenn auch nicht so gut
wie bei den Top-Modellen von Shoei. Gewohnt perfekt gelang die Visiermechanik mit Öffnungsstellung, Arretierungsmöglichkeit in geschlossenem Zustand und ultraschneller Wechseleinrichtung. Außerdem positiv: Das selbst zu montierende Pinlock-Doppelvisier ist völlig beschlagfrei. Abzug gibt’s nur für das nach Einbau eingeschränkte Sichtfeld. Dafür sammelt
der ab 319 Euro erhältliche Raid II
bei den Kriterien Passform, Sitz und Verschluss (leichtgängiger Doppel-D-Verschluss) wieder reichlich Punkte.

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