Helmtest (Archivversion) Fazit

Die Zeit der Abrechnung ist gekommen: Welches Modell konnte unterm Strich die meisten Punkte ergattern?

Zunächst die grundsätzliche Frage: Lohnt es sich, 500 Mark und mehr für einen Helm auszugeben? Wenn es um die Sicherheitsfunktion geht, kaum, denn hier lassen die Labortests keinen Vorsprung gegenüber früher getesteten Modellen aus niedrigeren Preisklassen erkennen. In Sachen Praxisfunktion rentiert sich der Aufpreis schon eher: Die teureren Modelle sind im Schnitt besser verarbeitet und bieten mehr Ausstattung, viele zum Beispiel herausnehmbare Polster. Ein Helm ohne jegliche Schwachpunkte war auch unter den getesteten nicht zu finden. . Nun zu den Einzelergebnissen: Hervorzuheben sind der Shoei und Uvex. Der Shoei überzeugt mit sehr guter Verarbeitung und Passform. Es fehlt jedoch ein Antibeschlag-Visier, er könnte noch etwas leichter sein, und außerdem stünde eine herausnehmbare Innenausstattung auf der Wunschliste. Der Uvex glänzt hingegen mit einem hervorragenden Visier, zeigt aber beim Sitz und in der Verarbeitung Schwächen. Der Arai hätte locker in dieser Liga mitspielen können, wies aber außer den gleichen Defiziten wie der Shoei Schwächen bei der Kinnteildämpfung auf.Die getesteten Helme der japanischen Herstellern sind jedoch »nur« die Einstiegsmodelle, wer höchste Ansprüche stellt, muss wohl oder übel noch deutlich tiefer in die Tasche greifen.

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