Helmtest (Archivversion) Präsentation

Wer einen halben Tausender und mehr für den neuen Helm ausgibt, stellt hohe Anforderungen an die Qualität. Welchen Gegenwert bieten Integralhelme der Oberklasse fürs Geld?

Was die Sicherheit betrifft, kann man beim Kauf eines neuen Helms kaum große Fehler machen. Alle Modelle - abgesehen von einigen exotischen Streetfighter- oder Chopper-Hüten - sind ECE-geprüft, ein ordentlicher Schutz sollte im Falle eines Falles also gewährleistet sein. Wirklich schlechte Helme gibt es praktisch nicht mehr, das bestätigten auch die Ergebnisse der Helmtests von MOTORRAD in den letzten zehn Jahren. Aber – das ist in den Tests ebenfalls nachzulesen – große Unterschiede gibt es schon, etwa in der Verarbeitungsqualität, in Handhabung, Ausstattung oder Funktionalität. Schon für 300 Mark (Helmtest MOTORRAD 15/1997) gibt es ganz ordentliche Schutzhüte, die Testsieger konnten auch in der Praxis überzeugen. Wer einen Hunderter drauflegt (Helmtest MOTORRAD 10/1999), bekommt zwar bei vielen Herstellern statt der gespritzten Thermoplast-Schalen schon laminierte Duroplast-Helme, im Durchschnitt bietet die 400-Mark-Klasse aber kaum mehr fürs Geld. Denn gelegentlich entsteht der Eindruck, dass die Kosten für die aufwendige Schale durch Einsparungen in Ausstattung und Verarbeitung wieder hereingeholt werden müssen. Vielleicht gibt es ja das Optimum erst in der Oberklasse ab 500 Mark aufwärts? Dies sollte der große Helmtest zeigen, bei dem MOTORRAD in bewährter Manier mit dem ADAC kooperierte.

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