Klimamembranen als Liner oder Laminat (Archivversion) Aufbauanleitung

Hängen lassen oder reinkleben – so kommt die Klimamembranen in der Motorradbekleidung zum Einsatz.

Einfachste Bauform ist der Z-Liner. Dabei wird die Membranfolie lose zwischen Innen- und Außenstoff gehängt. Deutlich aufwendiger ist die Laminat-Konstruktion, bei der die Membran punktuell oder streifig mit Außenstoff und Trägergewebe verklebt wird. Je nachdem, ob das Trägermaterial für die Membranfolie ein- oder zweiseitig aufgetragen wird, spricht man von einem Zwei- oder Drei-Lagen-Laminat. Eine Zwischenform ist der Futterliner, bei dem die Membran mit dem Futter verbunden ist.

Was nun sind die wesentlichen Unterschiede in der Praxis? Bei den Linern dringt je nach Beschaffenheit der Imprägnierung der Regen durch das Außengewebe und fließt dann erst an der darunter liegenden Membran ab. Infolge dessen können sich Hose oder Jacke mit Wasser vollsaugen und schwer am Körper anliegen. Trocknet der Stoff wieder, hat der Träger mit dem unangenehmen Gefühl der Verdunstungskälte zu kämpfen. Bei den Laminaten prallt der Regen direkt an der Außenhaut ab. Allerdings können kleinere Beschädigungen am Außengewebe schnell zu einer Undichtigkeit der Membran führen.

An heißen Sommertagen können vor allem die Anzüge punkten, bei denen sich die Klimamembran in Form einer Futterliner-Konstruktion komplett aus dem Schutzanzug herausknöpfen lässt.

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