Klimamembranen: verschiedene Bauarten

Die Grundfunktion ist immer gleich: Das Gefälle von Körper- zu Außentemperatur leitet Schweiß und Feuchtigkeit durch Verdampfung nach außen, Wind und Regenwasser können jedoch durch das dichte Material nicht nach innen. Als lose Folie (Liner) oder als Laminat wird die Membran mit dem Ober- und Trägermaterial verbunden, welche vor mechanischen Einwirkungen schützen sollen. Außerdem sollte der Oberstoff wasserabweisend sein und sich keinesfalls komplett vollsaugen, ansonsten funktioniert die beste Membran nicht. Mikroporöse Membranen lassen Wasserdampfmoleküle durch mikroskopisch kleine Öffnungen (bei Gore 1,4 Milliarden pro Quadratzentimeter) passieren. Kompaktmembranen hingegen erreichen ihre Atmungsfähigkeit auf chemischem Weg. Sie leiten mittels Transportmolekülen den Wasserdampf nach außen, sind in der Regel weniger atmungsaktiv als mikroporöse Membranen, dafür aber leichter zu pflegen, da keine Poren durch Schmutz oder ungeeignete Waschmittel verstopfen können.

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