Komplettsysteme (Archivversion)

Bluetooth heißt das Zauberwort der drahtlosen Vernetzung von Handy und Computer. Was genau steckt hinter dem Hightech-Datenverkehr?

Das hätte König Harald I. von Dänemark nicht ge-
dacht: Da eint er im zehnten Jahrhundert die zerstrittenen Volksstämme der Dänen und Norweger, und 1000 Jahre später wird nach seinem Beinamen Blåtand (zu deutsch: Blauzahn, englisch: Bluetooth) ein schnöder Industriestandard für die drahtlose Vernetzung von elektronischen Ge-
räten benannt. Bluetooth ist im Prinzip nichts anderes als ein Kurzstreckenfunk, der wie die Mikrowelle in der Küche im lizenzfreien 2,4-Gigahertz-Spektrum arbeitet und damit weltweit einsetzbar ist. Der kabellose Datenverkehr fußt auf einem kleinen Mikrochip, der wenig Energie verbraucht und günstig herzustellen ist. Beim Verbindungsaufbau (Pairing) identifizieren sich die Geräte über eine individuelle Seriennummer. Danach tauschen die Geräte je nach Sendeleistung auf bis zu 100 Metern Daten miteinander aus.

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