Lederkombis, wasserdichte: Beratung (Archivversion) Was darf’s denn sein?

Wer die Wahl hat, hat die Qual - sich aus den vielen Bekleidungsalternativen die richtige auszusuchen.

Als Motorradfahrer hat man es nicht leicht: Andauernd muß man Entscheidungen treffen. Zuerst muß man sich ein geeignetes Motorrad aussuchen und dann auch noch was Passendes zum Anziehen. Aber was? Eine Tourenkombi? Eine Rennkombi? Soll es wirklich Leder sein? Oder vielleicht doch lieber ein Anzug aus Kevlar? Oder ein legerer Textilanzug?Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist das Thema Sicherheit. Hier haben es vor allem die Textilanzüge schwer. Den höchsten Sicherheitsstandard bieten immer noch Protektorenkombis aus Leder. Die hier vorgestellten wasserdichten Lederkombis liegen irgendwo dazwischen.Neben Motorradtyp und Geschmack spielt natürlich auch der persönliche Geldbeutel eine Rolle. Während es die Regenkombi für weniger als 50 Mark gibt, kostet ein Gore-Tex-Unteranzug schon rund 400 Mark, ein vernünftiger, dichter Textilanzug etwa 1500 Mark und ein wasserdichter Lederanzug bis zu 2500 Mark. Diese Tatsache dürfte schon vielen Interessenten die Entscheidung deutlich erleichtern. Wer hingegen über ein unbegrenztes Budget verfügt, wird sich überlegen, ob er sich nicht gleich mehrere Alternativen zulegt. Rennkombi, Tourenkombi, Textilanzug, Regenkombi, Gore-Tex-Unteranzug und wasserdichter Lederanzug. In der günstigsten, allwettertauglichen Version - einfache Lederkombi und Regenkombi - ist man schon mit weniger als 1000 Mark dabei. Wer sich alle Alternativen zulegt, muß rund 10000 Mark locker machen.Wenn die Entwicklung auf dem Bekleidungssektor in den nächsten Jahren weiterhin so schnell voranschreitet, dann dauert es nicht mehr lange, und es gibt wasserdichte Lederkombis in allen erdenklichen Variationen. Die Wahl der persönlichen Motorrad-Bekleidung wird dadurch allerdings nicht leichter.

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