Nässetest: Dicht oder nicht?

Für den Test des wichtigsten Kriteriums, der Wasserdichtigkeit, mussten alle 16 Kandidaten den bewährten Eimertest über sich ergehen lassen. Hierbei galt es für die jeweils paarweise bis zum Handgelenk in einen Eimer mit kaltem Wasser getauchten Handschuhe, fünf Minuten trocken zu überstehen. Die Hände wurden dabei bewegt, wie es auf dem Motorrad der Fall ist. Undichte Stellen zeigten sich in den meisten Fällen rasch und waren so gut zu lokalisieren. Zusätzlich wurde die Wasseraufnahme jedes Paares per Waage bestimmt. Trotz teilweise stark verfärbten Wassers verhinderten die Membranen übrigens auch bei den vier undichten Probanden, dass überschüssige Farbe auf die Hände gelangen kann. So unterschiedlich wie die Wasseraufnahme der Handschuhe waren auch die Trockenzeiten. Einige Modelle, speziell jene mit hohem Leder- und Schaumpolsteranteil, benötigen bei normaler Zimmertemperatur schon mal mehrere Tage zum Trocknen. Exemplare mit einem überwiegenden Textilanteil sind hingegen häufig nach 24 Stunden wieder einsatzbereit.

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