Praxistest Crosshelme (Archivversion) Schildbürger

Nicht nur ambitionierte Cross-Profis wählen gut belüftete Helme mit Schutzschild als Kopfbedeckung - auch straßenorientierte Enduristen greifen gern nach den bunten Mützen.

Crosser pflügen aus gutem Grund nicht mit Integralhelmen durchs Gelände. Drei wesentliche Merkmale ih-
res Kopfschutzes sind im Offroad-Sport unverzichtbar: Die Helme haben einen
verstellbaren Schirm gegen Steinschlag, ein etwas vorstehendes Kinnteil, das viel Luft zum Atmen lässt, und einen großen Gesichtsausschnitt, der Platz für die obligatorische Crossbrille bietet und für
ausreichende Belüftung sorgt. Ganz wichtig ist außerdem ein herausnehmbares Innenfutter. So lassen sich Schweiß, Staub und Schmutz problemlos in der Waschmaschine entfernen. Stellvertretend für das riesige Angebot hat sich MOTORRAD sechs aktuelle Helme zu Preisen zwischen 240 und 360 Euro besorgt und einem
Praxistest unterzogen.
Wichtigstes Kriterium bei der Kaufentscheidung ist eine optimale Passform.
Zu eng sitzende Helme drücken logischerweise unweigerlich, und zu weite verrutschen durch die vielen Stöße und Schläge bei Geländefahrten. Deshalb sollte man sich viel Zeit für eine Anprobe nehmen
und wenn möglich eine Probefahrt machen. Pfiffige Zeitgenossen haben ihre Crossbrille zur Anprobe gleich mit dabei, da nicht jede Brille in jeden Helm passt. Und noch ein Tipp zum Schluss: nicht jeder Herstellerangabe blind vertrauen. Beim Gewicht nehmen es beispielsweise viele nicht so genau und sind etwas zu optimistisch mit ihren Werten.

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