Praxistest Halskrausen (Archivversion) Windjammer

Vor allem der empfindliche Halsbereich muss beim Motorradfahren an kalten Tagen gut geschützt werden. Besser als flatternde Schals sind praktische Halskrausen, die dem eisigen Fahrtwind trotzen.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hört für viele der Spaß am Motorradfahren auf. Andere behaupten: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Mit kuscheliger Funktionsunterwäsche, dicken Winterhandschuhen und dem obligatorischen Thermokombi sieht die Sache gleich ganz anders aus.Doch selbst derart ausgerüstet, frösteln viele Biker, weil sie den wichtigen Halsbreich nur unzureichend schützen. Jeder, der im Winter schon einmal bei hoher Geschwindigkeit über die Autobahn flitzte, weiß, wie unangenehm sich ein eiskalter Zug im Hals- und Nackenbereich bereits nach kurzer Zeit anfühlt. Die Folge sind verspannte Halswirbel und Schultern sowie Hals- und Bronchienbeschwerden. Mit entsprechenden Halswärmern ausgestattet, hat der auskühlende Fahrtwind kein Chance mehr, den Motorradfahrern in den Kragen zu kriechen. Nahezu jeder Bekleidungshersteller und Zubhöranbieter führt solche Halswärmer. MOTORRAD wählte 18 Modelle aus und testete sie bei frostigen vier Grad Celsius auf der Autobahn.Bei solchen Temperaturen ist schnell klar, dass Halswämer, die bis übers Kinn reichen, den besten Schutz bieten, da sie auch die besonders kälteempfindlichen Bereiche am Unterkiefer abdecken. Die bequemste Handhabung ermöglichen Modelle ohne Verschluss, die einfach über den Kopf gezogen werden. Doch auch für die gilt wie für alle Halskrausen mit Klett und/oder Reißverschluss: Erst den Halsschutz anziehen und dann die Kombi oder die Jacke drüberziehen, damit Brust- und vor allem Nackenlatz richtig sitzen und effektiv vor Kaltluft schützen.

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