Protektoren richtig kaufen (Archivversion) Sicher aufs Bike

Gute Protektoren sind nur die halbe Miete. Sie müssen auch gut sitzen und einwandfrei in die Kombi eingesetzt werden.

Das Paradox tritt in vielen Bekleidungstests von MOTORRAD immer wieder aufs Neue auf: Textilanzüge oder Lederkombinationen sind mit erstklassigen Protektoren ausgestattet, diese aber so ungeschickt positioniert oder eingesetzt, dass sie beim Sturz
verrutschen oder sich gar wegdrehen können. Deshalb sollte schon bei einer ausführlichen Anprobe im Laden geklärt werden, ob auch die Protektoren in der Bekleidung gut sitzen. Unsere Tipps für einen sicheren Einkauf:
•Protektoren dürfen nicht lose ins Innenfutter eingehängt werden, sondern müssen fest mit dem Außengewebe verbunden sein.
•Gut ist, wenn sich die Protektoren individuell einstellen lassen. Als besonders effektiv haben sich Klettflächen erwiesen.
•Der Anzugschnitt muss stimmen. Beim Anprobieren die typische Fahrhaltung einnehmen und – am besten mit Hilfe einer zweiten Person – prüfen, ob sich die Protektoren vom zu schützenden Gelenk wegdrehen lassen.
•Textilkombis sind üblicherweise sehr weit zugeschnitten. Besonders wenn man im Sommer auf das Innenfutter verzichtet, ist ein stabiler Sitz der Protektoren kaum noch realisierbar. Besser ist es, auf Protektorenwesten (Foto) auszuweichen, die eng am Körper anliegend getragen werden können.
•Beim Nachrüsten von Protektoren darauf achten, dass sie ohne Spiel in die vorhandenen Taschen eingesetzt werden können. Um sich vor falschen Protektoren zu schützen, unbedingt die Angaben auf dem Protektor mit der mitgelieferten Infobroschüre des Herstellers vergleichen.

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