Ratgeber Kaufen & Recht (Archivversion)

Bremsbeläge

Wann haben Sie zuletzt die Bremsbeläge Ihres Motorrads gecheckt? Ein kurzer Blick alle 1000 Kilometer genügt, um zu prüfen, ob Ersatz fällig wird. Wer statt der Original-Beläge des Fahrzeugherstellers mal eine andere Marke ausprobieren möchte, trifft – sofern er kein exotisches Motorrad bewegt – auf eine große Auswahl. Vorteil: Zubehörbeläge kosten zum Teil deutlich weniger als Serienprodukte. Vorsicht: Unbedingt darauf achten, dass die Beläge eine ABE und somit eine Straßenzulassung besitzen, zu erkennen an einer Prägung oder Beschriftung (KBA...) auf der Belagsrückseite.
Anzeige

Anbieter von Bremsbelägen (Archivversion)

Alpha Technik Telefon 08036/300720, www.alphatechnik.de
AP Racing Telefon 07229/697070, www.france-equipement.de
Bendix Telefon 07631/18040, www.ixs.de
Braking Telefon 04334/18760, www.braking.de
Brembo Telefon 02504/73440, www.brunegmbh.de
Carbone Lorraine Telefon 0731/9709050, www.carbonelorraine.de
DP Brakes Telefon 030/69509418, www.dp-brakes.com
EBC Telefon 040/23725120, www.motomike.eu
Ferodo Telefon 040/2482770, www.pwhamburg.de
Gold Fren Telefon 07665/912080, www.motacc.de
hi-Q Telefon 0211/9796699, www.polo-motorrad.de
Lucas Telefon 02631/9120, www.lucas-bikersworld.com
Newfren Telefon 089/595009, www.newfren.it
Hein Gericke Telefon 0211/98989, www.hein-gericke.de
Performance Friction Telefon 08669/8480, www.zupin.de
Premier Telefon 040/2482770, www.pwhamburg.de
Saito Telefon 040/73419360, www.louis.de
SBS Telefon 02363/36180, www.langenscheidt-gmbh.de
Vesrah, Telefon 02504/73440, www.brunegmbh.de

Tipps zum Kauf von Rückenprotektoren (Archivversion)

Der Rückenprotektor muss mit der CE-Norm EN 1621-2 gekennzeichnet sein

Auf enge, verrutschsichere Passform achten (Protektorenwesten liegen meist besser am Körper an als Modelle, die nur per integriertem Nierengurt fixiert werden)

Rückenprotektor in Fahrhaltung auf dem Motorrad anprobieren, inklusive Helm und Leder- beziehungsweise Textilanzug

Die gesamte Wirbelsäule vom Lendenbe­reich bis zum Hals sollte der Protektor großzügig abdecken. Optimal, wenn auch Teile der Schulterblätter unter der Schutzzone liegen

Die Norm CE EN 1621-2 unterscheidet zwei Schutzklassen: Level 1 erlaubt bei der Normprüfung eine durchschnittliche Restkraft von 18 Kilonewton (kN), Level 2 lässt gar nur 9 kN durchschnittliche Restkraft zu, ist also von der Schutzwirkung her klar besser. Darum im Fachhandel lieber gleich nach einem Rückenprotektor des Level 2 fragen

Ausprobiert: Bridgestone BT 016 (Archivversion)

Nach langem Warten präsentiert der im MotoGP so erfolgreiche japanische Reifenhersteller Bridgestone, www.bridgestone-mc.de, nun endlich einen Nachfolger für den fast schon als Sportreifen-Veteranen geltenden BT 014. Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern hinkte die Bridgestone-Paarung in nahezu allen Bereichen hoffnungslos hinterher. Mit dem jetzt vorgestellten BT 016 soll sich das ändern.

Drei unterschiedlich harte Gummimischungen in der Lauffläche des Hinterrads und zwei am Vorderrad sollen für maximalen Grip in Schräglage und gleichzeitig hohe Laufleistung sorgen, eine im Vergleich zum etwas behäbigen Vorgänger geänderte Reifenkontur darüber hinaus das Handling verbessern.

Erste Fahreindrücke konnte MOTORRAD auf der spanischen GP-Strecke in Jerez sammeln, wo neben den gängigsten Sportmotorrädern auch zwei Suzuki GSX-R 1000 zu direkten Vergleichsfahrten (BT 014 und BT 016) bereit standen. Vor allem in Sachen Rückmeldung hat der BT 016 gegenüber seinem Vorgänger spürbar zugelegt. Bereits nach wenigen Kurven vermittelt der Neue ein sicheres Gefühl für Haftung und Grenzbereich. Auch beim Beschleunigen aus Kurven überträgt der BT 016 die anfallenden Kräfte deutlich stabiler. Ein geringeres Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage ermöglicht zudem eine engere Linienwahl. Die Mission, besser zu sein als sein Vorgänger, ist also schon mal erfüllt. Wie sich der BT 016 gegenüber der starken Konkurrenz schlägt, enthüllt MOTORRAD im großen Sportreifentest in Ausgabe 12/2008

Rechtsurteil Schadensabwicklung (Archivversion)

Das Amtsgericht Solingen hat durch Urteil vom 14. Dezember 2007 – Az: 11 C 236/05 – entschieden, dass der Geschädigte dann, wenn er das aussagekräftige Schadensgutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vorlegt, seiner ihm gemäß § 157 d Abs. 3 Satz 2 VVG (Versicherungsvertragssgesetz) auferlegten Pflicht genügt. Der Geschädigte sei nicht verpflichtet, den beschädigten Gegenstand zu Prüfungszwecken dem Schädiger zu überlassen, da es sich hierbei um etwas grundsätzlich anderes als die Vorlegung von Belegen handele.

Mit anderen Worten: Der Geschädigte ist berechtigt, selbst einen vereidigten Sachverständigen zu wählen.

Quelle: www.verkehrsanwälte.de

Kostspielige Gesten im Straßenverkehr (Archivversion)

Wer gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern allzu schnell seine Beherrschung verliert – auch wenn er sich noch so im Recht fühlt –, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. MOTORRAD präsentiert die »beliebtesten« Gesten und klärt auf, was Ausführende im Extremfall dafür blechen müssen.

Quelle: ARAG Versicherungen

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote