Rechtsurteil Schadensabwicklung (Archivversion)

Das Amtsgericht Solingen hat durch Urteil vom 14. Dezember 2007 – Az: 11 C 236/05 – entschieden, dass der Geschädigte dann, wenn er das aussagekräftige Schadensgutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vorlegt, seiner ihm gemäß § 157 d Abs. 3 Satz 2 VVG (Versicherungsvertragssgesetz) auferlegten Pflicht genügt. Der Geschädigte sei nicht verpflichtet, den beschädigten Gegenstand zu Prüfungszwecken dem Schädiger zu überlassen, da es sich hierbei um etwas grundsätzlich anderes als die Vorlegung von Belegen handele.

Mit anderen Worten: Der Geschädigte ist berechtigt, selbst einen vereidigten Sachverständigen zu wählen.

Quelle: www.verkehrsanwälte.de

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