Richtig kaufen (Archivversion) Ab in die Hocke

Beim Posing vor dem Spiegel lässt sich wenig über die Qualität der Lederkombi sagen. Schließlich muss diese insbesondere im Sitzen funktionieren. Bei der Anprobe im Laden hilft auf jeden Fall schon mal ein Stuhl, auf dem man die gewohnte Fahrhaltung einnimmt. Noch besser ist es, wenn das eigene Motorrad vor der Tür steht. Dann kann man leicht feststellen, ob das Kontaktgefühl zum Untersatz stimmt oder die Sitzfläche eine Spur zu rutschig ausfällt. Besonderes Augenmerk sollte auf den Sitz der Protektoren gerichtet werden. Liegen diese gut an, oder können sie leicht von den zu schützenden Gelenken weggeschoben werden? Weiter geht’s am Kragen: Klafft dieser auf oder drückt unangenehm am Hals? Probleme kann es auch in Kombination mit Handschuhen und Stiefeln geben: Handschuhstulpeund Armbündchen drücken aufs Handgelenk, oder der Stiefelschaft ist fürs protektorenbewehrte Schienbein einfach zu eng. Deshalb sollte man die Ausrüstung beim Kauf einer Lederkombi auf jeden Fall dabeihaben.

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