Richtig kaufen (Archivversion) In trockenen Tüchern

Um sicher durch den Regen zu kommen, muss die Fahrerausrüstung stimmen. Deshalb gilt es, beim Kauf auf folgende Dinge zu achten.

Handschuhe: Wasserdichte Exemplare gibt es in vielen Variationen und Preislagen. Bereits für rund 30 Euro lässt sich ein solides Paar erstehen. In MOTORRAD 7/2007* haben wir Modelle bis 30 Euro getestet. Problematisch ist bisweilen ein leicht schwammiges Greifgefühl durch die mehrlagige Konstruktion. Empfehlenswert sind daher Handschuhe, bei denen die wasserdichte Klimamembrane – ähnlich wie bei Textilanzügen – einlaminiert wird. Diese kosten bei renommierten Herstellern wie beispielsweise Held rund 90 Euro.

Textilanzug: Dieser sollte mit einer atmungsaktiven und zugleich wasserdichten Klimamembrane wetterfest ausgerüstet sein. Besser als so­­genannte Z-Liner, bei denen die Membrane locker zwischen Außenhaut und Innenfutter eingehängt wird, sind die im Vergleich etwas teureren Laminatkonstruktionen. Dabei wird die Klimamembrane direkt unter die Außenhaut geklebt, weshalb sich das Außengewebe bei Regen nicht mit Wasser vollsaugen kann. So bleibt man besser vom »Kühlschrankeffekt« verschont, bei dem durch die Verdunstung des Wassers der Körper kräftig auskühlt. Ein Test hochwertiger Textilkombis findet sich in MOTORRAD 9/2007*.

Stiefel: Mittlerweile sind nicht nur die klassischen Tourenstiefel wasserdicht. Der Markt bietet sogar echte Rennstiefel mit wetterfester Ausrüstung. Das Niveau bei den teureren Marken ist mittlerweile ­­sehr hoch. Im letzten Tourensportstiefel-Test von MOTORRAD (Heft 10/2007*) fiel von sieben Paarungen nur eine durch den Nässetest. Für wasserdichtes, motorradtaugliches Schuhwerk mit Protektoren sollte man zwischen 150 und 200 Euro anlegen.

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