Ride-Anzug von Thor (Archivversion) Ausprobiert

Die Kleiderwahl gestaltet sich beim sportlichen Endurofahren oft schwierig. Regnet es, taugen dünne Jerseys und Nylon-Hosen nicht, denn mit klitschnassen Klamotten am Leib fährt es sich schlecht. Brennt die Sonne runter, schränkt dicke, wasserdichte Funktionskleidung das Wohlbefinden stark ein. Motocross-Spezialist Thor bietet mit
dem Ride2-Jacket (219,95 Euro) und den dazu passenden Ride-Pants (139,95 Euro) einen guten Kompromiss. Die vergleichsweise leichte und dünne, aber robuste, aus abriebfestem 660er-Polyamid gefertigte Textilkombi mit Verstärkungen an den sturzgefährdeten Bereichen von Schultern, Ellenbogen und Knien ist mit einer Hipora-Klimamembran ausgestattet. Durch den weiten Schnitt von Jacke und Hose ist der Anzug auch mit Brustpanzer und anderen Protektoren äußerst bequem. Die Hose lässt sich dank großen Verstellbereichs
an den Beinen per Klett und Reißverschluss über den Crossstiefeln tragen. Im Praxistest ging’s mit
der Ride-Kombi auf eine mehrtägige Hardenduro-Tour durch die Karpaten. Einige kleinere Stürze und unfreiwillige Ausflüge ins dornen- und astreiche Unterholz überstand der Anzug ohne Blessuren. Die winddichte Membran schützt bei schlechtem Wetter, ist jedoch so atmungsaktiv, dass der Fahrer auch
bei sommerlichen Temperaturen während Schiebepassagen nicht ins Schwitzen kommt. Leichteren Regenschauern hält der Thor locker stand. Bei Dauerregen und wahren Schlammschlachten kapituliert er indes. Praktisch: insgesamt sechs gut zugängliche und geräumige Taschen.
Nette Gimmicks: ein Kompass an der Jacke und eine Metallschnalle am Textilgürtel
mit Thor-Logo.

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