So testet MOTORRAD Luftnummer und Wasserspiele

Foto: mps-Fotostudio
Die zwölf Handschuh-Paarungen wurden nach einem einheitlichen Schema getestet und in folgenden Kategorien bewertet:

Tragekomfort/Passform (maximal 25 Punkte):
Auf einer fest definierten Testrunde im Hochallgäu erfuhren die Tester im wahrsten Sinne des Wortes das Trageverhalten der Handschuhe. Wie lassen sich auf Passstraßen mit vielen engen Kehren und Kurven Schalter und Armaturen bedienen, wie verhält es sich bei rasch wechselnden Wetterbedingungen mit der Klimatisierung im Handschuhinneren, und wirken bei häufigem Kuppeln und Bremsen irgendwelche Wülste oder Falten störend?

Sicherheit (maximal 25 Punkte):
Jeder Handschuh wurde genauauf seine Schutzfunktion untersucht. Sitzen an sturzgefährdeten Zonen Polster, Protektoren und Materialdoppelungen, und sind die dort verwendeten Materialien vertrauenswürdig? Wie ist es um den Abstreifschutz bestellt?

Verarbeitung/Ausstattung (maximal 10 Punkte):
Was bekomme ich für mein Geld geboten? Werden bewährte Materialien von renommierten Zulieferern (Gore, Schoeller usw.) verwendet, wie hochwertig ist das eingesetzte Leder? Sind sinnvolle Ausstattungsfeatures wie Visierwischer, Reflektoren oder verstellbare Stulpen vorhanden?

Nässeschutz (maximal 20 Punkte):
An jeweils vier Testmustern pro Modell wurde die Wasserdichtigkeit getestet. Zwei Exemplare mussten ins Tauchbad, das schnell kleinere und größere Undichtigkeiten offenbart, die übrigen zwei wurden bis zur Stulpe mit Wasser befüllt und mussten beweisen, dass kein Wasser austreten kann.

Isolation (maximal 20 Punkte):
Außer auf den Passfahrten überprüften die Tester Isolierung und Windschutz bei Temperaturen um zehn Grad mit höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote