Sonstiges gegen Kälte (Archivversion)

Wer partout keine Sturmhaube tragen will, sollte zumindest bei niedrigen Temperaturen auf anderen Schutz gegen Wind und Kälte zurückgreifen. Ein sehr wirksames Mittel zum Schließen der Lücke zwischen Helm und Anzug sind Halskrausen, die nicht nur praktischer sind, sondern auch zuverlässiger schützen als ein um den Hals gewickelter Schal oder ein Tuch. Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Versionen hinsichtlich Materialien und Form. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Teile am Hals eng zu schließen sind und möglichst hoch reichen. Gesundheitsfördernd sind bei Kälte solche Schützer, die Brust und Nackenbereich gut abdecken. Wem das noch nicht genügt, kann zu Gesichtsmasken greifen, welche den Hals und den unteren Teil des Gesichts inklusive Nase abdecken. Diese Dinger sind oft aus Neopren, was nicht besonders komfortabel, aber wirksam ist. Das Material darf ruhig ein bisschen dicker ausfallen, da eine solche Maske allenfalls im Kinn- und Backenbereich mit dem Helm in Berührung kommt. Wer Wintertouren bei klirrender Kälte plant, kann sich schließlich noch mit einer Kombination von Sturmhauben und Halskrause gegen die Unbilden der Natur wappnen. Schließlich gibt es noch - zum Beispiel von Dainese - Halskrausen, die an den unteren Rand des Helm gesteckt werden. Ein fast perfekter Windschutz, nachteilig sind aber das Umständliche Handling und der extrem reduzierte Luftaustausch unter dem Helm. Doch erstickt ist angeblich noch niemand, erfroren sind aber schon viele.

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