Stiefel: Tourenstiefel um 160 Euro im Test (Archivversion) TIPP

Worauf gilt es
beim Motorrad-Stiefelkauf zu achten?

Der Kauf eines Motorradstiefels ist eine längerfristige Anschaffung, denn kaum einer legt sich alle zwei Jahre oder gar in noch kürzeren Zeitabständen neues Schuhwerk zu ýÿ außer es geht bei einem Unfall kaputt. Üblicherweise halten Stiefel mindestens fünf, oft sogar zehn und mehr Jahre, bevor sie aus dem Leim gehen. Darum sollte man sich für die Auswahl
viel Zeit nehmen, um Fehlkäufe zu
vermeiden.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, im Laden mehrere Modelle auszuprobieren und wenigstens für zehn Minuten anzuziehen. Sehr wichtig ist auch, in dieser Zeit einige Meter mit den Stiefeln zu gehen. So lässt sich prüfen, ob Protektoren oder Nahtstellen zu Druckstellen führen ýÿ und seien sie noch so gering. Dann heißt es Finger weg. Wer häufig mit dicken Socken fährt, sollte dies bei der Anprobe berücksichtigen ýÿ am besten mitbringen. Das gilt auch für die Motorradhose. Schließlich sollten sich Schuhwerk und Hose weit genug überlappen, damit kein Wasser eindringen kann. Empfehlenswert ist darüber hinaus ein kurzes Probesitzen auf dem Bike, um zu schauen, ob die Schaltverstärkung an der richtigen Stelle sitzt und die Sohle genug Halt auf den Rasten bietet.
Apropos Halt: Weit geschnittene Stiefel mögen auf dem Motorrad angenehm zu tragen sein, taugen aber weder zum Gehen noch in puncto Sicherheit. In geschlossenem Zustand müssen Motorradstiefel absolut festen Halt bieten und dürfen sich keinesfalls, auch unter noch so großer Kraftanstrengung, vom Fuß ziehen lassen.

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