Stiefel: Tourenstiefel um 160 Euro im Test (Archivversion) Nasstest

Das vielleicht wichtigste Kriterium bei Tourenstiefeln ist die Wasserdichtigkeit. Nasse Socken nerven nicht nur gehörig, sondern lassen die Füße beim Fahren auch extrem schnell auskühlen, was den Wohlfühlfaktor gegen null treibt. Deshalb hat MOTORRAD wieder aufwendige Testreihen durchgeführt, um die Dichtheit zu
überprüfen. Je ein Stiefelpaar wurde bis knapp unterhalb des oberen Membranabschlusses mit Wasser befüllt und musste acht volle Stunden dicht halten. Während dies den meisten Kandidaten gelang, schwächelten beide Lindstrands-Stiefel schon nach zwei Minuten. Aus dem rechten Stiefel des Held-Highlander sickerte nach rund einer Stunde ein kleines Rinnsal, der Mugello von Red Bike streckte nach gut vier Stunden die Segel (ebenfalls der rechte Stiefel).
Im zweiten Teil der Nässeprüfung schlüpfte ein Tester in ein frisches Paar Stiefel und tauchte mit ihnen in ein rund 20 Zentimeter tiefes Wasserbecken. Hier mussten alle Probanden zehn Minuten unter leichten Tretbewegungen schadlos überstehen. Und wieder erwischte es die Lindstrands Gap ýÿ nach lediglich drei Minuten drang in beide Stiefel Wasser ein. Bei allen anderen Testkandidaten blieben die Füße des Testers trocken. 30 Punkte gab es insgesamt im Nässetest zu verteilen ýÿ macht
7,5 Punkte für jeden trockenen Stiefel (zwei im Tauchtest, zwei im Fülltest). Während die Stiefel von Lindstrands leer ausgingen, gab es für die im Fülltest leicht undichten Exemplare von Held und Red Bike nur einen angemessenen Abzug für die jeweils betroffenen rechten Stiefel.

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