Testbedingungen (Archivversion) Wetterkapriolen auf der Tour

Wer im Frühjahr gen Süden fährt und dabei die Alpen überquert, sollte vorsichtshalber schlechtes Wetter und niedrige Temperaturen ein-planen. Schneefall bis in den Mai ist in den Bergen keine Seltenheit. Im südlichen Italien hingegen darf bereits ab März bei 25 Grad und mehr geschwitzt werden. Diese gesamte Bandbreite an Wetterlagen erfuhren Anfang April sieben MOTORRAD-Tester auf ihrem 4300 Kilometer langen Weg nach Sardinien und zurück. Höchste Anforderungen also für Männer, Maschinen und Ausrüstung. Hier die Tagesprotokolle im Einzelnen:

1. Tag: Stuttgart–Schweiz (Gotthard-Tunnel)–Livorno (920 km). Temperaturen: minus 1 bis plus 18 Grad; Regen in Deutschland, Schneefall in der Schweiz, Regenschauer und Sonne-Wolken-Mix in Italien. Nicht sehr spaßig.

2. Tag: Sardinien (470 km). Temperaturen: 12 bis 26 Grad; heiter bis wolkig; trocken. Die reine Freude.

3. Tag: Sardinien (540 km). Temperaturen: 10 bis 23 Grad; Sonne-Wolken-Mix mit vielen Regenschauern. Voll okay.

4. Tag: Livorno–Toskana–Cinque Terre (690 km). Temperaturen: 12 bis 20 Grad; bis zum Nachmittag Sonne-Wolken-Mix mit Regenschauern, abends Dauerregen. Und das mitten in Italien.

5. Tag: Cinque Terre–Toskana–Cinque Terre (530 km). Temperaturen: 10 bis 19 Grad; morgens starker Regen, ab Mittag Sonne-Wolken-Mix mit teilweise sintflutartigem Regen. Typisch April.

6. Tag: Cinque Terre–Toskana–Cinque Terre (450 km); Temperaturen: 10 bis 17 Grad; meist stark bewölkt mit heftigen Regenschauern, nur gelegentlich sonnige Abschnitte. Noch okay.

7. Tag: Cinque Terre–Österreich (Brenner)–Stuttgart (700 km). Temperaturen: 3 bis 18 Grad; wechselnd bewölkt, gelegentlich Regenschauer, Schneefall am Brenner, jedoch auch längere trockene und sonnige Abschnitte. Leider schon wieder zu Hause.

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