Textiljacken um 250 Euro: Test (Archivversion) Nasstest

Einer der wichtigsten Gründe für den Kauf von Motorrad-Funktionsjacken
ist deren angepriesene Wasserdichtigkeit. Voraussetzung dafür ist
eine Membran, die entweder fest mit der Außenjacke verbunden ist oder als
herausnehmbare Innenjacke zum Einsatz kommt. Jede Bauart hat ihre Vor- und Nachteile, entscheidend ist jedoch einzig die Wasserdichtigkeit, was ordnungs-
gemäßes Anziehen der Jacke voraussetzt. Wer nicht akribisch die teilweise
übereinander liegenden Frontreißverschlüsse samt Klettleisten schließt, muss
sich über Nässeeinbruch nicht wundern. Ebenso wie all diejenigen, die die
Handschuhstulpen über der Jacke tragen, anstatt sie unter die Armbündchen
zu stecken. Nur so wird verhindert, dass die Handschuhe mit Wasser volllaufen. Im MOTORRAD-Nässetest wurden alle Jacken zehn Minuten lang mit einem
satten Wasserstrahl abgespritzt, anschließend sämtliche Taschen auf Undichtigkeiten überprüft und natürlich das Jackeninnere untersucht. Oft konnte die
Testperson bereits nach wenigen Sekunden von eindringendem Wasser an den Ärmeln berichten – besonders gefährdet: alle Modelle mit zu kurzer Membran
in diesem Bereich. Erfreulich hingegen, dass keine der Jacken während des
Tests im Rumpf-, Brust-, Schulter- oder Oberarmbereich Nässe eindringen ließ.

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