Unterbekleidung (Archivversion)

Nur die Luft macht´s möglich: Wer seinen Körper warm halten will, muss sich möglichst »luftig« einkleiden.

Das beste Material zur Isolation ist Luft, den Luft verringert den Wärmetransport. Isolierende Kleidung baut auf diesen Effekt, ob Thermokombi oder Unterbekleidung. Um den Körper mit möglichst viel Luft zu umgeben, ist das Zwiebelprinzip ratsam: Viele Schichten sinnvoll übereinander angeordnet sorgen für Schweißtransport, Isolation und ein wohliges Klima. Während Opa und Oma noch auf Baumwollunterwäsche schworen, gibt es heute High-Tech-Materialien mit besseren Eigenschaften, meist aus Polypropylen, Polyester oder Polyamid gefertigt. Markennnamen sind beispielsweise Tactel, Transtex, Thermolite oder Thermastat. Solche Kunsrfasern werden häufig mit Baumwolle oder Angora kombiniert. Funktions-Unterbekleidung gibt es im Sportgeschäft in der Winterabteilung, bei Outdoor-Spezialisten oder aber von den Motorrad-Zubehörketten. Zwischen Unterbekleidung und Thermoanzug kann man eine Lederkombi oder aber normale Straßenbekleidung tragen. Einige Beispiele für funktionelle Unterbekleidung: Der IXS-Zweiteiler (Jacke 129 Mark, Hose 89 Mark), obwohl nicht besonders dick, isoliert durch das Angora/Baumwolle-Gemisch sehr gut. Der flauschig dicke Helly-Hansen-Overall (260 Mark) von Louis hält durch einem hochflorigen, feuchtigkeits-transportierenden Material besonders warm. Wohlige Wärme garantiert auch die Twin Loop-Garnitur (Jacke 180 Mark, Hose 120 Mark) von Gericke, die aus zwei Schichten aufgebaut ist. Weitere Unterbekleidung liefern etwa Dainese, Restless oder Rukka. Als Ergänzung zum Anzug sind Nierengurte in der kalten Jahreszeit generell empfehlenswert, da eine Unterkühlung im Nierenbereich unangenehme Konsequenzen haben kann. Gerade bei zweiteiligen Textilanzüge ist die Verbindung von Jacke und Hose immer eine Schwachstelle, zusätzlicher Schutz dementsprechend wichtig.
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