Vergleichstest Lederjacken (Archivversion) Stilecht

Mit einer klassischen Lederjacke sind Fahrer eines Cruisers, Naked Bikes oder Café Racers immer passend angezogen. MOTORRAD hat 13 Exemplare der preislichen Oberklasse getestet.

Den Vorzügen der multifunktionalen Motorrad-Textiljacken zum Trotz erfreuen sich Lederjacken nach wie vor großer Beliebtheit. Gefragt sind derzeit vor
allem Pellen im angesagten Retro-Look. Handelt es sich dabei lediglich um modischen Schnickschnack für den Kurztrip
in die City, oder sind die schicken Lederhäute gar eine Alternative zu den textilen Alleskönnern, wenn es auf Tour geht?
Entscheidend ist – im Alltag wie im MOTORRAD-Test – eine gelungene Passform, welche wiederum den Tragekomfort maßgeblich beeinflusst. Im Vergleich von 13 Lederjacken der Preisklasse zwischen 290 und 530 Euro erfüllten diesbezüglich nur die Exemplare von Bering, Dainese, Ixs, M-Tech und Spool die Erwartungen. Die Jacken von Axo, Spidi sowie
Triumph verloren beim Tragekomfort wichtige Punkte, weil ihr Schnitt nicht für
die typische Fahrer-Sitzhaltung auf dem Motorrad taugt. Ebenfalls untauglich für eine Motorradjacke sind die wenig abrieb- und reißfesten Kunststoff-Reißverschlüsse einiger Teilnehmer, Belüftungsöffnungen mit Zwangskühlung (Spool) oder ein weit
geschnittener Bund ohne Verstellmöglichkeiten wie bei BMW (Einzelheiten auf den folgenden Seiten).
Den besten Eindruck hinterließen letztlich die Lederjacken von Bering, Ixs und Halvarssons – sie sind nicht nur schick, sondern auch funktionell.

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