Vorstellung elektrische Heizhilfen für Winterfahrer (Archivversion) Hot Shots

Dem bevorstehenden oder sogar bereits begonnenen Klimawandel zum Trotz sind die Winter hierzulande immer noch recht schattig. Wer in dieser Zeit Motor-rad fährt, braucht gleichwohl nicht zu frieren, denn die Zubehörindustrie ist schwer auf Draht.

Gründe, warum man im Winter dem Zweirad treu bleibt, gibt es viele: Staus, Parkplatznot, schlicht das Nichtvorhandensein eines Pkw. Oder einfach die Freude am Fahren, denn solange weder Schnee noch Eis die Straßen bedecken, hat das Kradeln im Winter durchaus seine Reize. Die man umso mehr genießen kann, je weniger man friert. Warme Hände sind dabei das A und O, da sich mit kalten Fingern weder feinfühlig Bremsen noch Gasgeben lässt. Weswegen findige Köpfe vor geraumer Zeit den Heizgriff erfunden haben. Sämtliche elektrischen Heizerlein funktionieren nach demselben Prinzip: Durch einen Draht mit definiertem Widerstand fließt Strom, dabei erwärmt er sich und gibt diese Wärme an seine Umgebung ab. Die Leistungsaufnahme liegt im Bereich von zirka zehn bis 50 Watt. Wenn man diese Zahlen mit der Lichtmaschinenleistung seines Motorrads abgleicht, die in der Regel zwischen 200 Watt bei kleinen Maschinen und 500 Watt bei Big Bikes liegt, wird schnell klar, dass nicht sämtliche hier vorgestellten Produkte gleichzeitig betrieben werden können. Schließlich müssen zunächst einmal Beleuchtung, Zündung, Einspritzung und, sofern vorhanden, das ABS versorgt sowie die Batterie geladen werden. Als Faustregel gilt: Eine zusätzliche Belastung von zehn Prozent der Lichtmaschinenleistung ist kein Problem, so-lange die Energie nicht ständig abgerufen wird. Und die gefahrene Strecke sollte weiter als bis zur nächsten Tanke gehen, da sonst die Batterie nicht vollständig ge-laden wird. Und dann geht bald gar nichts mehr. Die folgenden Seiten geben eine Übersicht über die unterschiedlichsten Methoden, den Winter auf dem Bike warm zu überstehen.

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