Warme Winterwäsche (Archivversion)

Motorradfahren im Winter – da gilt es, alte Grundregeln wieder hervorzukramen. Bestens bewährt in der Kälte hat sich das Zwiebelprinzip, also das Tragen von mehreren dünnen Bekleidungsschichten übereinander, wodurch die Luft zwischen den verschiedenen Schichten als Isolator wirkt. Für die Füße empfehlen sich als erste Lage dünne Socken mit hohem Kunstfaseranteil, wie sie auch von Laufsportlern eingesetzt werden. Darüber zieht man engmaschige, dickere Socken aus Wolle oder Synthetikgewebe. Baumwollsocken sind nicht geeignet, da sie sich mit Feuchtigkeit vollsaugen. Buchautor Thomas Sadewasser (»Winterreisen mit dem Motorrad«) warnt davor, sich so dick einzupacken, dass man regelrecht ins Schwitzen kommt: »Sind die Füße erst einmal feucht, hilft gar nichts mehr.« Ebenso wichtig ist, dass sich die Zehen in den Stiefeln bewegen lassen. Denn so kann man immer wieder die Durchblutung anregen. Damit von oben keine Kälte reinkriechen kann, sollte das Hosenbein eng am Stiefelschaft fixiert sein. Für alle, die oft und lang im Winter unterwegs ist, lohnen sich Akku-Heizsohlen (im Bild von Hotronic, 140 Euro, www.hotronic.de), die in verschiedenen Heizstufen regulierbar sind und bis zu einem Tag lang Wärme abgeben können.

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