Was wird geprüft? (Archivversion)

Die ECE R 22 (erste Version 22.02 ab 1982) stellt Mindestanforderungen in Kriterien, die für die aktive und passive Sicherheit von Bedeutung sind. Die derzeit gültigen Versionen: 22.04 (Homologation noch bis Ende 2001, Verkauf bis Mitte 2003 zulässig) und die 22.05 (seit Anfang 2001). Am eingenähten Sticker zeigen die ersten zwei Ziffern der achtstelligen Prüfnummer die Norm. Die Ziffer hinter dem eingekreisten E steht für das Prüfland, etwa 1 für Deutschland oder 3 für Italien. Die wesentlichen Prüfungen: Stoßdämpfungswerte mittels Falltests auf einen flachen Untergrund (flat) oder eine Kante (Kerbstone) und ein Abstreiftest, der ermittelt, ob der Helm vom Kopf geschleudert werden kann. Weitere Vorschriften: Größe der Dämpfungsschale, chemische Beständigkeit der Außenschale, Kinnriemen, Verschluss, Sichtfeld.In der aktuellen 22.05-Version darf außerdem die Visiertönung statt bisher 25 maximal 50 Prozent betragen, ein getöntes Visier muss mit einem Sonnensymbol oder dem Aufdruck »Daytime« gekennzeichnet sein, die optische Qualität (Brechwerte) wird überprüft. Die Dämpfung des Kinnteils kann geprüft sein, zu erkennen an dem Zusatz P (geprüft), NP (nicht geprüft) oder J (Jethelm) am Ende der Prüfnummer.

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