Zum Thema (Archivversion)

Bei den MOTORRAD-Redakteuren ist`s wie im richtigen Leben: Die Meinungen sind geteilt.

Wie habe ich diese Gummi-Überzieher in Orange immer gehaßt. Man schwitzt drunter, es flattert - und wenn man sie brauche, lag die Regenkombi meist zu Hause. Hate man sie übergestreift, hörte es garantiert auf zu regnen. Heute genieße ich mit dem Textilanzug das Gefühl, bei einsetzendem Regen einfach weiterzufahren. In praller Sonne ist das Klima deutlich angenehmer als unter der Lederpelle. Und bei Kälte setze ich bei meinem Dane-Anzug einfach das Thermofutter ein. Leder im Alltagsbetrieb - nein, danke, da bin ich einfach zu bequem geworden. Sommer, Sonne, Feierabend. Nix wie raus zu einer kleinen Tour. Jeans, Turnschuhe, flottes Textiljäckchen drüber und die Karbonschüssel über die Rübe. Warum in die unbequeme Protektorenkombi steigen? Genau dann knallt`s, wenn man garantiert nicht damit rechnet. Und es ist ein Scheißgefühl, wenn dir der Asphalt die Pelle abzieht und der Hüftknochen gegen den Randstein knallt. So bitte nicht. Ich will optimal geschützt sein, bei jeder Fahrt. Und das schafft nur eine gute Lederkombi. In die schlüpfe ich daher nicht nur bei Testfahrten auf der Rennstrecke. Auch wenn`s manchmal unbequem ist.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote