Ausprobiert: Jethelm Retro-Jethelm von Project

MOTORRAD testete den Retro-Jethelm von Project.

Foto: mps-Fotostudio
Schon komisch, wenn man beim Stopp am Szene-Café nicht auf das exklusive Motorrad, sondern auf den Helm angesprochen wird. Genau so ist es dem Testfahrer passiert mit diesem Jethelm der italienischen Marke Project for Safety. Für genügend Sicherheit soll die Außenschale aus einem Fiberglas-Kevlargewebe sorgen. Aufgrund des austauschbaren und waschbaren Mikrofaser-Innenfutters ist der Tragekomfort des rund 1100 Gramm schweren Retro-Helms besonders hoch. Das Innenpolster gibt es in unterschiedlichen Größen zur Weiten-anpassung. Gut: der einfach zu hand-habende Ratschenverschluss. Schlecht: Der etwas zu knapp ausgefallenen und kaum getönten „Sonnenblende“ fehlt eine Vorrichtung, um sie auch mit Handschuhen gut bedienen zu können.

Mit 169 Euro liegt der wirklich schöne, aber eher dürftig aus-gestattete und verarbeitete Helm auf hohem europäischem Preiseniveau, und wird in China vermutlich zu asiatisch bescheidenen Löhnen gefertigt. Trotz einiger Wermutstropfen noch gerade eine Empfehlung für Retro-Fans und Kleinroller-Styler, die hauptsächlich für laue Sommernächte auf dem Boulevard einen gelungenen Zweirad-Auftritt planen.

MOTORRAD-Urteil: Befriedigend

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