So sieht er aus, der Prototyp des CNT-Helms der Schuberth GmbH.

Helm-Prototyp: Schuberth testet neue Herstellungstechnik Leichter, sicherer und dabei auch günstig?

Helmhersteller Schuberth präsentiert den ersten Prototyp eines Integralhelms, der mit der sogenannten CNT-Technik hergestellt wurde. Durch das spezielle Produktionsverfahren soll der Helm bei geringerem Gewicht ein höheres Maß an Sicherheit bieten.

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Foto: Schuberth
So sieht er aus, der Prototyp des CNT-Helms der Schuberth GmbH.
So sieht er aus, der Prototyp des CNT-Helms der Schuberth GmbH.

Normalerweise wird bei der Herstellung einer Sicherheitszelle eines Helms ein Fasergewebe mit Harz getränkt, um dann auszuhärten. Beim CNT-Verfahren (CNT: Carbon Nanotubes) werden zusätzlich mikroskopische Kohlefaserröhrchen in das Harz eingebracht, um als weiteres Füllmaterial für eine gesteigerte Festigkeit zu sorgen. Da diese Röhrchen über eine wesentlich höhere spezifische Festigkeit als Stahl oder Carbonfasern verfügen, soll sich die Stabilität des Helms erhöhen und somit mehr Sicherheit als handelsübliche Modelle bieten.

Die Vorteile dieses Verfahrens sind, laut Hersteller, eine höhere Widerstandsfähigkeit bei geringerem Gewicht und geringeren Herstellungskosten, da weniger Material benötigt wird. Genauere Angaben zum Gewicht eines solchen CNT-Helms macht Schuberth bislang jedoch nicht.

Bis zur Marktreife wird, laut Schuberth, allerdings noch etwas Zeit vergehen, weil die Herstellungsverfahren noch optimiert werden und der Helm noch den internen Zulassungstest bestehen muss. Zur Förderung dieser Technologie gibt es den, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten, Forschungsverbund Inno.CNT (Innovationsallianz Carbon Nanotubes).

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