Helm: Arai RX-7 GP Haupt-Sache

Mit einer Vielzahl innovativer Techniken und Verbesserungen gegenüber dem erfolgreichen Vorgänger Corsair soll Arais neues Topmodell RX-7 GP zukünftig die Häupter von Hobby- und Profiracern schützen.

Foto: mps-studio
Außer einer neuen Außenschale, einem breiterem Sichtfeld und zusätzlichen Belüftungen fallen besonders zwei Neuerungen auf: der verstellbare Spoiler am oberen Hinterkopf und orange Laschen an den unteren Enden der Wangenpolster. Letztere sind Teil eines Notfallsystems: Es ermög­licht Ersthelfern, durch Ziehen der Laschen das Innenpolster zu verschieben, um dem verunfallten Arai-Träger leichter den Helm abnehmen zu können.

Im Praxistest glänzte der unifarben 749 Euro teure Kopfschutz mit guter Passform und weichem Innenfutter. Der Helm fühlt sich trotz 1628 Gramm Gewicht sehr leicht an, hat eine tolle Aerodynamik und bleibt auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr stabil. Ob's am Spoiler liegt?

Die Kopfbelüftung funktioniert sehr gut, die kleinen Bedienknöpfe sind aber nervig. Die Kinnbelüftung war im Test kaum spürbar. Der Blickwinkel zur Seite ist wie vom Hersteller versprochen sehr gut, allerdings sollte Arai die Sicht auch nach oben erweitern – in Rennhaltung begrenzen Helmkante und Lufthutzen den Fahrerblick etwas.
PS-Urteil: gut (4 von 5 Sternen)
Preis: ab 749 Euro
Farben: elf verschiedene + zehn Designvarianten
Gewicht: 1628 Gramm
Kontakt: www.araideutschland.de

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